Mannheim

Die Sicherheit

Archivartikel

30 weitere Bewegungsmelder müssen noch eingebaut werden. Sie sollen verhindern, dass Kunstwerke gestohlen werden oder Besucher verbotene Bereiche betreten. Das sei eine Auflage der Kriminalpolizei und der Versicherung gewesen, so Stiftungsvorstand Manfred Fuchs. Nach der Montage der Melder sind diese an die vorhandene Alarmanlage anzuschließen, die über eine Standleitung mit der Polizei verbunden ist, "da kommt wieder die Telekom ins Spiel, denn das muss ja erst getestet werden, das dauert", erläutert er. Zwar seien die Außenhaut des Neubaus, das Depot und jeder einzelne der sieben Ausstellungskuben für sich "dicht und sicher". Die Nachforderung der Polizei und der Versicherung beziehen sich indes auf die teils breiten Wege, Treppen und Gänge sowie den Zugang zum Fluchttreppenhaus. Das alles sei erst bei mehrfachen Begehungen nach der Fertigstellung aufgefallen und moniert worden. "Bei jeder Begehung fällt jemand was ein", seufzte Fuchs: "Das ist nichts Dramatisches, aber eines bedingt das andere, und solange eben Bewegungsmelder gesetzt werden, sind Handwerker im Haus, da ist es nicht vertretbar, das wir wertvolle Kunst hängen", so Fuchs.

Zudem müssen zwei Fenster im Erdgeschoss an der Roonstraße mit noch dickerem Sicherheitsglas als bisher schon nachgerüstet werden, "damit sie so robust sind, dass ein Durchbruch auch mit einem Jeep nicht mehr zu schaffen ist", so Fuchs. pwr

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