Mannheim

Direkt aus den Hörsälen

Archivartikel

Mannheim.In Mannheim studieren mehr als 25 000 zumeist junge Menschen. Die Hochschullandschaft hat sich verändert in den vergangenen Jahren: Neben den bekannten großen staatlichen Hochschulen – Universität, Duale Hochschule, Hochschule Mannheim und mehreren kleinen – Musikhochschule und Popakademie – gibt es mittlerweile auch einige private Einrichtungen. Dazu zählt etwa die Hochschule der Wirtschaft für Management oder die FOM. Themen aus all diesen verschiedenen Hochschulen finden sich immer wieder und an verschiedenen Stellen im „Mannheimer Morgen“. Eine Seite aber widmet sich ganz speziell der Welt rund um Hörsäle, Vorlesungen und Wissenschaft: die Hochschulseite, die jeden Mittwoch als hinterste Seite im „MM“ erscheint.

Erstellt wird die Seite von Redakteuren der Lokalredaktion in Zusammenarbeit mit Studierenden der Mannheimer Hochschulen – wobei ein Blick über die Stadtgrenzen hinaus nach Heidelberg oder Ludwigshafen durchaus erwünscht ist. Denn das ist das Besondere an dieser „MM“-Seite: Es geht nicht nur um Berichte über die Hochschulen, sondern auch aus den Hochschulen. Die Gruppe von freien Mitarbeitern, ebenfalls alle selbst Studenten, schlägt in einer Redaktionskonferenz zusammen mit einem „MM“-Redakteur jede Woche Themen vor. Was tut sich gerade in und um die Hörsäle? Was bewegt die Studierenden? Worüber reden sie? In der Redaktionsgruppe wird diskutiert, Themen werden verändert, angepasst und schließlich an einen der Studenten zur Bearbeitung vergeben.

Auch an der eigentlichen Erstellung der Seite sind Studenten maßgeblich beteiligt. Jeweils zwei aus der Gruppe der freien Mitarbeiter kümmern sich um das Layout, derzeit sind das Anna-Lena Kiewiet und Leon Igel. Beide studieren an der Universität Mannheim, Kieiwiet Medien- und Kommunikationswissenschaft im zweiten Semester, Igel Germanistik mit BWL als Nebenfach im sechsten Semester. Sie stimmen sich eng mit einem betreuenden Redakteur ab und entscheiden gemeinsam, welcher Text wie groß auf der Seite platziert wird. Die meisten der Mitarbeiter wollen später im Bereich Medien arbeiten: Viele können sich vorstellen, selbst Journalist zu werden, andere wollen etwas im Bereich Öffentlichkeitsarbeit machen. Die Zeit in der Hochschulredaktion nutzen alle, um praktische Erfahrung als Journalist zu sammeln. Und um anderen mitzuteilen, was sich in den Hochschulen alles tut. 

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