Mannheim

Organspenden Minister Lucha lobt Teams in Mannheim

Ehrung für Klinikum

Für sein besonderes Engagement im Umgang mit Organspenden bekommt das Klinikum eine Auszeichnung. Diese verleiht das Stuttgarter Sozialministerium gemeinsam mit der Landesärztekammer, der baden-württembergischen Krankenhausgesellschaft und der Deutschen Stiftung Organtransplantation.

Die Universitätsmedizin Mannheim teilte am Mittwoch mit, auf jeder Intensivstation kümmere sich ein Team aus engagierten Ärzten und Pflegenden darum, dass im Fall eines möglichen Organspenders frühzeitig der Kontakt zur Deutschen Stiftung Organtransplantation hergestellt werde. Im Gespräch könnten so alle Fragen frühzeitig und ohne Zeitdruck geklärt werden. Der Wille eines Verstorbenen zur Organspende werde so in jedem Fall am Lebensende beachtet.

Einbruch wegen Corona?

Baden-Württemberg fördere die Organspende in den Entnahmekrankenhäusern seit vielen Jahren durch besondere Fortbildungsangebote für Transplantationsbeauftragte und Intensivpersonal, erklärte Sozialminister Manfred Lucha (Grüne). „Im Universitätsklinikum Mannheim wird deutlich, dass diese Angebote genau an der richtigen Stelle ansetzen. Mit großem Engagement arbeiten hier Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte zusammen und sehen Organspende als selbstverständlichen Teil ihrer Arbeit.“ Dafür danke er allen Beteiligten herzlich. Nun müsse man gemeinsam „unbedingt verhindern, dass die Corona-Pandemie die Zahl der Organspenden sinken lässt“. 

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