Mannheim

Reiss-Engelhorn-Museen Vortrag zur Porzellan-Schau

Ein Abend rund um den Kunstmarkt

Plötzlich tauchte es, vor über zwei Jahren, im Kunsthandel auf: ein Kaffee- und Teeservice aus Frankenthaler Porzellan, das zum Inventar des Mannheimer Schlosses zählte und auch in der Schwetzinger Sommerresidenz verwendet wurde. Traudl Engelhorn-Vechiatto, die große Mäzenin, hat es damals entdeckt und für die Reiss-Engelhorn-Museen erworben. Sie zeigen es derzeit in der Sonderausstellung „Von Pulverdampf und Schlachtidyll“ und gehen darauf jetzt auch in der Veranstaltungsreihe „Culture after Work, Kulturgenuss am Feierabend“ ein.

Am Mittwoch, 18. April, ab 18 Uhr, steht das spannende Verhältnis von Museen und Kunstmarkt im Mittelpunkt. Generaldirektor Alfried Wieczorek erklärt, nach welchen Prinzipien Museen heute ihrer Kernaufgabe des Sammelns nachgehen und welche Rolle in diesem Zusammenhang der Kunstmarkt spielt. Er erläutert, wie der Wert des Kulturguts bemessen wird, welche Objekte gesammelt werden sollen und ob Museen Objekte verkaufen dürfen.

Im Anschluss führt Kuratorin Irmgard Siede durch die Sonderausstellung und auch zu dem besonderen Service. Das Museum Zeughaus C 5 ist an diesem Abend bis 20 Uhr geöffnet. Der Talk beginnt um 18.15 Uhr, die kurze Themenführung um 18.45 Uhr. Parallel ist der Einzelbesuch des Hauses auch ohne Teilnahme an „Culture after Work“ möglich. Die Winzergenossenschaft Schriesheim verwöhnt die Gäste zur Begrüßung mit einem edlen Tropfen. Die Teilnahmegebühr beträgt 12,50 Euro – darin sind Ausstellungsbesuch, Talk, Kurzführung und Begrüßungsgetränk enthalten. pwr

Info: Fotostrecke und Dossier unter morgenweb.de/rem