Mannheim

Veranstaltung „MM“ lädt ins Schauspielhaus ein

Ein Abend zur Zukunft des Theaters

Es ist die spannendste kommunal- und kulturpolitische Frage in Mannheim für die nächsten Jahre: Was wird aus dem Nationaltheater? Wird es eine Generalsanierung des von 1957 stammenden Baus geben? Wie wird saniert? Was passiert in der Zwischenzeit? Wo kann Theater gespielt, wie das Publikum gehalten werden? Was kommt auf Bürger, Zuschauer, Steuerzahler zu? Warum wurde nicht von Beginn an auch ein Neubau ernsthaft in Betracht gezogen? Ist das Theater nicht zu groß für die Stadt?

Diesen Fragen geht diese Zeitung seit April in einer großen Serie immer mittwochs und samstags mal auf einer Lokalseite, mal im Kulturteil nach. Jetzt folgt am Donnerstag, 21. Juni, ab 19.30 Uhr im Schauspielhaus des Nationaltheaters die Veranstaltung dazu. Dazu lädt der „Mannheimer Morgen“ ein, unterstützt vom Nationaltheater sowie von den Freunden und Förderern des Nationaltheaters unter Vorsitz von Achim Weizel.

Bürger können Fragen stellen

Die Begrüßung übernimmt „MM“-Chefredakteur Dirk Lübke. Auf dem Podium im Schauspielhaus sitzen Oberbürgermeister Peter Kurz, für das Nationaltheater der Geschäftsführende Intendant und Erster Betriebsleiter Marc Stefan Sickel und Opernintendant Albrecht Puhlmann, ferner der Mannheimer Architekt Andreas Schmucker, der Anfang Mai die konkrete Kostenberechnung und das Konzept der Generalsanierung vorlegte, sowie die Künstlerin Gabriele Oßwald. Die Moderation des Abends übernehmen Stefan M. Dettlinger, Ressortleiter Kultur dieser Zeitung, und Chefreporter Peter W. Ragge. Sie haben auch die Artikelserie konzipiert.

Alle Gesprächspartner können sich und ihre Position zu den diskutierten Fragen vorstellen. Dann sollen an dem Abend aber auch die Bürger im Publikum die Gelegenheit haben, den Experten Fragen zu stellen und zu Wort zu kommen. 

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