Mannheim

Geburtstag Unternehmer und Stiftungsvorstand Restle wird 60

Ein Freund ungewohnter Wege

„Es sind noch 40 Jahre bis zum 100.“ So reagiert Hans-Peter Restle (Bild), wenn man sich wundert, dass er schon 60 Jahre alt wird. Denn alt fühlt sich der Unternehmer, als Stiftungsvorstand der Löffler von Puxhausen Stiftung auch stark sozial engagiert, keineswegs. Gerade wird der erste Abschnitt des von ihm aufwendig sanierten, 150 Jahre alten Gutshofs in Ichenheim (Ortenaukreis) fertig, und er hat viele weitere Pläne.

Restle – den Namen verbindet man in Mannheim überwiegend mit Gerüstbau. Tatsächlich ist Hans-Peter Restle zunächst bekannt als Geschäftsführer des mittelständischen Unternehmen in Käfertal, dessen Ursprung auf das Jahr 1929 zurückgeht. Ob die Schlösser Mannheim, Schwetzingen, Meersburg und Heidelberg, Fernmeldeturm, Wasserturm und zehn andere Türme in Südwestdeutschland, Kaufhäuser und Kirchen, die Europahalle in Karlsruhe – überall hat er schon Gerüste gestellt, in schwierigen Situationen notfalls mit Hilfe eines Hubschraubers. Denn ungewohnte Wege gehen – das macht er gerne.

Nach ersten Berufsjahren im Gerüstbau absolvierte er verschiedene Ausbildungen, ist Diplom-Kaufmann und promovierter Volkswirt, studierte dazu Jura und Bauingenieurwesen. Zwischendurch arbeitete er in Reisebüros in Paris und London, in einer Wirtschaftsprüfer-Kanzlei sowie Gerüstbaubetrieben in Berlin und Bern, ehe er die elterliche Firma übernahm. Seine Liebe zur Kunst zeigte er, als er die Firma und den Hof schon für große Kunstausstellungen nutzte.

Schutz vor Infektionskrankheiten

Nachdem Großmutter Hedwig Buselmeier 2001 das Familienvermögen in die Löffler von Puxhausen Stiftung einbrachte, übernahm er deren Leitung. Da engagiert er sich stark in einem Bereich, über den andere nicht so gerne reden – dem Schutz vor Infektionskrankheiten, besonders Aids und Hepatitis. Entspannung findet er beim Kochen, lange in Mannheims Rustikaler Feinschmeckerchuchi, nun in Offenburgs Chuchi. pwr (Bild: privat)