Mannheim

Eine fassadenhohe Metapher für die Zeitreise

Archivartikel

„Jump through time“ – Sprung durch die Zeit: So hat der ukrainische Künstler Waone Interesni Kazki sein Wandbild in der Neckarstadt-West genannt. Das neue Werk der Galerie Stadt.Wand.Kunst befindet sich in der Itzsteinstraße und ist in der vergangenen Woche fertig geworden (wir berichteten). Zunächst hatte sich der 36-Jährige mit einer Interpretation zurückgehalten – und auch wenige Tage später verrät er über das soziale Netzwerk Facebook neben dem Namen nur wenig: Das Motiv sei eine Metapher für die Zeitreise, schreibt Waone Interesni Kazki auf Englisch. „Es geht um den Moment, in dem der Verstand so schnell rast, dass man das Ergebnis der Aneinanderreihung zahlreicher Ereignisse sehen kann.“ Um den Moment, in dem man die Zeit verlangsamen könne. Das acht Meter hohe und zwölf Meter breite Wandbild entstand innerhalb von acht Tagen. Auch diese Woche arbeiteten Künstler an einer Wand im Stadtgebiet: The London Police aus Amsterdam gestalteten für das Projekt Stadt.Wand.Kunst die Turnhalle der Johannes-Kepler-Schule in K 6. akj (Bild: Jeschke)

Info: Fotostrecke unter morgenweb.de/mannheim

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