Mannheim

Einige Änderungen im Stadion

Nach dem verhängnisvollen Relegationsspiel haben Polizei, Stadt Mannheim und SV Waldhof mehreren Veränderungen in der Organisation im Stadion beschlossen.

Fans müssen Material für Choreographien seit dem Uerdingen-Spiel laut Auskunft der Stadt auf schwere Entflammbarkeit von der Feuerwehr prüfen lassen, auch die Anstellung des hauptamtlichen Sicherheitsbeauftragten Marc Eckart geht auf die damaligen Vorkommnisse zurück. Bis zum Uerdingen-Spiel am 27. Mai 2018 wurde diese Position stets in ehrenamtlicher Funktion ausgeübt.

Ende der Selbstverwaltung

Das Privileg der organisierten Fans, die Otto-Siffling-Tribüne (OST) selbst zu verwalten, wurde aufgehoben, und der Fan-Bereich bis zum Juli 2019 auf die Haupttribüne verlagert. Die Fan-Blöcke zwischen der OST und den restlichen Tribünen sind seitdem durch Zäune voneinander getrennt. Darüber hinaus ertüchtigte die Stadt die Videoüberwachung und ordnete an, den Zutritt zum Stadion zukünftig nur noch an Spieltagen zu gewähren.

Unter anderem verlangten die Behörden, dass der Verein sicherheitsrelevante Informationen – wie über eine zu geringe Anzahl an Ordnern – fortan sofort mitteilen muss. Außerdem muss der Verein garantieren, dass die Anzahl der georderten Sicherheitskräfte auch tatsächlich vor Ort ist. Forderungen, die der Verein laut Stadt begrüßt habe.

Sollte der Club diese Auflagen nicht einhalten, so Mannheims Sicherheitsdezernent Christian Specht gegenüber dem „MM“, habe der SV Waldhof „weitere Konsequenzen“ zu erwarten: „Unter anderem müssten wir dann prüfen, ob der Pächter SV Waldhof in der Lage ist, das Stadion so sicher zu betreiben, wie es notwendig ist.“ 

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