Mannheim

Wettbewerb Sieben Maskottchen von Vereinen und Unternehmen aus der Region messen sich auf der 50-Meter-Strecke / Hohe Temperaturen unter dem Kostüm

Eisbär „Oly“ sichert sich im Finallauf die Krone

Es war einer der Höhepunkte bei der 29. Auflage von „Sport und Spiel am Wasserturm“ – und noch dazu ein bis zum letzten Meter umkämpfter. Denn in der hitzigen Mittagssonne trat nicht irgendwer zum Rennen über 50 Meter an: Es waren Maskottchen aus der ganzen Region, die sich versammelt hatten, um die Ehre ihrer Vereine zu verteidigen und das Publikum mit ihrer Entschlossenheit zu begeistern.

Dass das beileibe keine einfache Aufgabe ist, weiß der Vorsitzende der Mannheimer Sportkreisjugend, Michael Holzwarth, bestens zu beschreiben: „Auch ich bin schon mehrfach mit Maskottchen-Kostüm bei hohen Temperaturen zu Rennen angetreten und kann nur sagen – es war jedes Mal ein Kampf!“ Den sollten sich auch die sieben gemeldeten Kandidaten liefern. Zunächst waren mit Giraffe „Raffini“ von Raffini Kinderevents, Känguru „Carlo“ von der Sportkreisjugend und „Lucky Longhorn“ von den Weinheim Longhorns die großbeschuhten Kandidaten an der Reihe – und ließen sich bereits vor dem Start kräftig feiern. Fast hätte da der eine oder andere den Startschuss der Sportkreis-Vorsitzenden Sabine Hamann verpasst und musste sich doch kräftig ins Zeug legen. Am Ende mussten sich „Carlo“ und „Lucky“ nach einem souveränen Sprint von Giraffe „Raffini“ schon rasch aus dem Wettbewerb verabschieden.

Ein ähnliches Schicksal erlitt auch „Fred Fuchs“, der für die Zeitungen der Mediengruppe Haas antrat. Der Flurfunk vor dem Rosengarten hatte bereits vor dem Rennen eine regelwidrige Schiebung angedeutet, wollte Fred doch gemeinsam und Hand in Hand mit Maskottchen „Conny“ von den Rhein-Neckar-Löwen über Start- und Ziellinie laufen, um die Jury zu foppen und das Regelwerk ad absurdum zu führen. Doch am Ende kam Fred selbst mit Unterstützung den entscheidenden Schritt zu spät und hatte so ebenfalls bereits in der Vorrunde das Nachsehen. Rasch ging es dagegen im dritten Vorlauf, in dem sich die Eisbären „Flindo“ (MFC 08 Lindenhof) und „Oly“ (Mini Olympics Bruchsal) ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten, das „Oly“ kurz vor dem Ziel für sich entscheiden konnte.

Das Finale also war bestellt – und die Spannung stieg. Auch „Raffini“, „Conny“ und „Oly“ schauten sich noch einmal mit möglichst ernster Miene in die Augen, um auf den entscheidenden Startschuss zu warten. Doch dann ging alles plötzlich ganz schnell: In kaum mehr als sechs Sekunden löste sich Eisbär „Oly“ nach einem furiosen Start von der Konkurrenz und sicherte sich mit deutlichem Abstand die Krone. 

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