Mannheim

Rechtsradikalität

Elke Zimmer fordert klare Abgrenzung

„Der verspätete Rückzug des stellvertretenden Mannheimer CDU- Vorsitzenden Egon Manz aus der rechtsextremistischen Burschenschaft Normannia erfolgte nur auf massiven öffentlichen Druck“, sagt die Grünen-Landtagsabgeordnete Elke Zimmer in einer Stellungnahme: „Ich erwarte jetzt eine deutliche öffentliche Abgrenzung der Mannheimer CDU-Spitze zu diesem Vorgang“, kündigt Zimmer an, nachdem immer mehr rechtsradikale Vorfälle in der schlagenden Heidelberger Verbindung ans Licht kommen (wir berichteten).

Die CDU, so betont die Grünen-Landtagsabgeordnete, habe die Mannheimer Erklärung für ein Zusammenleben in Vielfalt unterzeichnet. Die Stadt müsse jetzt klarstellen, wie sie mit Mitgliedern umgehe, die sich bereits seit vielen Jahren in rechtsradikalen Organisationen engagierten: „Mannheim ist eine Stadt der Toleranz, Vielfalt und Gerechtigkeit. Hier gibt es null Toleranz gegen jede Form vom Extremismus.“

Der Heidelberger SPD-Landtagskandidat Daniel Al-Kayal fordert eine Positionierung des Innenministers und eine restlose Aufklärung des Falls. 

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