Mannheim

Geburtstag Gerhard Mandel wird 65 und ist weiter aktiv

Engagierte Stimme der Kurpfalz

Seine journalistischen Wurzeln hat er beim „Mannheimer Morgen“, und an diese Zeit denkt er immer noch gerne zurück. Doch auch wenn ihm Mannheimer Themen besonders am Herzen liegen, so hat er doch „wie kein Zweiter den Gedanken der Kurpfalz gelebt“, so Stefan Dallinger, Landrat und Vorsitzender der Metropolregion, im Januar über Gerhard Mandel. Da wurde er als Redaktionsleiter von SWR 4-Kurpfalzradio in den Ruhestand verabschiedet. Seither gestaltete er maßgeblich das Rahmenprogramm der Ausstellung zur Bundesgartenschau 1975 vom Marchivum mit, ist weiter als Ratgeber und Moderator gefragt. Heute wird er 65 Jahre alt.

Der, wie er von sich sagt, „Kurpfälzer von Geburt und aus Überzeugung“, wurde in Viernheim geboren und machte sein Abitur an der Albertus-Magnus-Schule, deren Elternbeirat er später zwölf Jahre lang führte. Nach dem Studium von Politik und Germanistik an der Universität Mannheim ging er zum „Mannheimer Morgen“, wurde nach dem Volontariat Redakteur im Regionalressort und Polizeireporter.

Für Bodenständigkeit geehrt

1980 wechselte er aber ins damalige Studio Heidelberg des Süddeutschen Rundfunks, wurde 1984 Redakteur mit besonderen Aufgaben und 2004 Redaktionsleiter, wo er das Erbe seiner großen Vorbilder Bernhard Ballhaus und Hannes Liebenstein fortsetzte und – oft auch gegen Stuttgarter Widerstände – für ein eigenständiges Regionalprogramm für die Kurpfalz kämpfte. Besonders das Gläserne Studio auf dem Maimarkt war ihm ein Herzensanliegen; über ein Lebensjahr hat er – zusammengerechnet – dienstlich auf dem Maimarkt verbracht. Trotz aller Konkurrenz der Medien war Mandel Kollegialität stets ungeheuer wichtig, er lebt und pflegt sie. Und mit gutem Grund vergaben die „Löwenjäger“ an Mandel den „Goldenen Spargel“, eine Anerkennung für Bodenständigkeit. 

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