Mannheim

Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen

Archivartikel

Mannheim.Wie die Stadt Mannheim am späten Dienstagabend mitteilte, gibt es unter bestimmten Voraussetzungen laut dem Infektionsschutzgesetz die Möglichkeit einer Entschädigung bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen. "Hierbei regelt Absatz 1 den Verdienstausfall aufgrund einer behördlich angeordneten Quarantäne oder eines Tätigkeitsverbotes und eine Entschädigung aufgrund von Schließungen von Kindertagesstätten oder Schulen", so der Wortlaut der Pressemitteilung.

Zur Entlastung der Gesundheitsämter wurde die Verordnung des Sozialministeriums Baden-Württemberg über Zuständigkeiten geändert, sodass die Abwicklung von Entschädigungsanträgen auf die örtlich zuständigen Regierungspräsidien übertragen wird. Die Bearbeitung der Entschädigungsanträge aus Mannheim geht laut Stadt somit an das Regierungspräsidium Karlsruhe über. Diese Zuständigkeitsregelung tritt rückwirkend ab dem 1. Februar 2020 befristet bis zum 31. März 2021 in Kraft. Informationen zu den Entschädigungen und zur Antragstellung unter: www.ifsg-online.de.