Mannheim

Wirtschaftsförderung Städtische Gründerzentren fördern Austausch mit Tel Aviv / Menschen mit psychischen Erkrankungen besser integrieren

Erfolgreiche Kontakte nach Israel

Archivartikel

Sie gilt als die wichtigste Stadt für Unternehmensgründer auf der ganze Welt: Tel Aviv. Daher reiste jetzt eine Delegation aus Stadtverwaltung und Mannheimer Jungunternehmern in die pulsierende israelische Wirtschafts- und Lifestyle-Metropole – und kam nach fünf Tagen mit, so die Stadt, mehreren konkreten Ergebnissen zurück.

„Es gibt ein hohes Kooperationspotenzial auf beiden Seiten“, erläutert Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch, der mit Christian Sommer, Chef der Mannheimer Gründungszentren GmbH (MG) die 14-köpfige Delegation leitete,. „Ziel unserer Reise war, die örtliche Wirtschaft mit der israelischen Startup-Szene zu vernetzen und die Partnerschaft weiter zu stärken“, erläutert Grötsch. Diese Partnerschaft ist 2017 ins Leben gerufen worden. Seither begleitet Jonathan Glick als Berater und Botschafter in einem von der MG initiierten Verbindungsbüro in Tel Aviv die Kooperation; Florian Fischer ist sein Gegenpart für die Israelis in Mannheim.

Kongress mit der EU geplant

„Viele innovative Startups aus Tel Aviv sind aufgrund des begrenzten heimischen Marktes schon früh gezwungen, global zu denken und sind an Kooperationen mit deutschen Unternehmen interessiert“, so Grötsch. Beispielsweise entwickeln das israelische Start-up Servara Systems und die KMD Klinik Management Dienstleistungen GmbH, eine Tochter des Universitätsklinikums Mannheim, eine Software-Plattform für effizientes Servicemanagement in Krankenhäusern. „Die Ansiedlung eines israelischen Start-up Unternehmens in Mannheim ist für Herbst nächsten Jahres geplant“, kündigt Grötsch zudem an.

Auf besonderes Interesse stieß der Besuch bei der Shekulo Tov Group (hebräisch „Alles wird gut“), eine international ausgezeichnete Plattform (2017 prämiert vom United Nations Zero Projekt). Sie will Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen bei der Jobsuche auf dem ersten Arbeitsmarkt zu unterstützen. Grötsch sah sofort „Anknüpfungspunkte, um voneinander zu lernen“ und lud die Firma zum „European Social Economy Summit“ ein, den die Stadt Mannheim mit der Europäischen Kommission vom 25. bis 27. November 2020 veranstaltet pwr

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