Mannheim

Buchvorstellung

Erinnerung an Zwangsarbeiter

Archivartikel

Im Spätherbst 1944 begannen die deutschen Besatzer eine Terror-Offensive, um angebliche französische Widerstandsaktionen zu verhindern. Sie verschleppten rund 1700 junge Männer aus Saint Dié nach Mannheim, die hier als Zwangsarbeiter unmenschliche Bedingungen ertragen mussten. 29 Männer überstanden diese Tortur nicht. Mit ihrem Buch „Tod in der Fremde. Schicksale der Vogesendeportierten am Ende des Zweiten Weltkriegs“ erinnert die Autorin Lilian Jérôme – unter Mitarbeit von Peter Koppenhöfer und Susanne Räuchle – an Einzelschicksale und möchte den Menschen eine späte Würde zurückgeben. Das Werk wird am Mittwoch, 6. November, 18 Uhr, im Marchivum (Friedrich-Walter-Saal, sechsten Obergeschoss) vorgestellt. Neben der Autorin ist auch eine Delegation aus Saint Dié anwesend. Stadträtin Helen Heberer liest einzelne Passagen vor. 

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