Mannheim

Erste Mannheimer werden in Maimarkthalle geimpft

Archivartikel

Mannheim.In der Mannheimer Maimarkthalle haben am Montag Impfungen gegen das Coronavirus  begonnen. „Der Start ist gelungen“, sagte am Mittag Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) vor Pressevertretern. Nach anfänglichen Computerproblemen habe sich alles reibungslos eingespielt. Eigentlich ist das von der Stadt im Auftrag des Landes betriebene Zentrum für bis zu 1680 Impfungen am Tag ausgelegt.

Weil bisher der Impfstoff aber nur begrenzt verfügbar ist, können aktuell zwischen 8 und 15 Uhr täglich nur 420 Bürger geimpft werden. Die Termine für die ersten sechs Wochen sind laut Impfzentrum-Leiterin Nicole Tettweiler größtenteils schon vergeben. Dies erfolgt über die Telefonnummer 116117 oder die Homepage www.impfterminservice.de. Gesundheitsbürgermeister Dirk Grunert (Grüne) betonte, dass für die Terminvergabe Bund und Land zuständig seien, nicht die Stadt. Als Erste geimpft werden bundesweit über 80-Jährige, Altenpflegekräfte sowie medizinisches Personal, das direkten Kontakt zu Covid-19-Patienten hat. 

Bereits seit 27. Dezember fahren fünf mobile Impfteams aus der Maimarkthalle in Mannheimer Pflegeheime. In 26 von insgesamt 38 Einrichtungen seien bisher bereits 1800 Menschen geimpft worden, sagte der Erste Bürgermeister Christian Specht (CDU). Bei den Heimbewohnern betrage die Impfbereitschaft bisher 80 Prozent. Bei den Mitarbeitern „könnte sie höher sein“, so Specht. Eine genaue Zahl wurde hier nicht genannt. Florian Schwöbel, stellvertretender medizinischer Leiter des Impfzentrums, verwies indes darauf, dass die Impfbereitschaft auch unter den Pflegeheim-Mitarbeitern allmählich zunehme. Einige, speziell Jüngere, seien anfangs etwa durch Falschmeldungen in sozialen Medien verunsichert gewesen. 

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