Mannheim

Reaktionen Facebook-Nutzer fordern Verbesserungen in der City

Facebook-Nutzer fordern: „Mannheim wieder attraktiv machen“

„Mannheim ist eben nicht München oder Frankfurt, und man muss neben den Weihnachtsmärkten noch mehr tun, dass Leute in die Stadt kommen.“ So kommentiert Thomas Ruppert auf der Facebook-Seite des „MM“ die negative Bilanz des Einzelhandels in Mannheim über das zurückliegende Weihnachtsgeschäft. Und weiter: „Warum bieten wir kein kostenloses Park & Ride System an Weihnachten an oder kostenlose Tickets an den Samstagen?“

Auch eine Schlittschuhbahn am Wasserturm könnte er sich vorstellen. Seine Begründung: „Es sind vielleicht unwichtige kleine Dinge, aber bitte habt endlich mal mehr Ideen, um Mannheim wieder attraktiv zu machen“, fordert er. Dem Einzelhandel habe man in den vergangenen Jahren „extrem viel“ zugemutet.

Pro und Kontra Auto

Andere Facebook-Nutzer führen explizit die Verkehrs-und Parksituation an, wie Marco Marino: „Tja. Das ist das Ergebnis, wenn man Parken teuer macht, Autos in der Stadt verdammt, ÖPNV sehr teuer ist, Brücken kaputt sind und es parallel halt Amazon und Internetshops gibt. Warum wundern sich hier noch einige?“ „Das Problem ist hausgemacht im Stadtrat, nach dem Motto „wasch mich, aber mach mich nicht nass“, kommentiert ein Nutzer, der sich „Leahcimnov Nomam“ nennt. „Man will, aus verschiedenen Gründen, die Innenstadt ,besser‘ machen. Am besten ohne Autos, klimaneutral, fahrradgerecht, vegan und biologisch abbaubar. Nur hat man dort scheinbar nicht bedacht (oder wissentlich ignoriert?), dass die, die das Geld in die Kassen bringen, möglicherweise nicht mit Straßenbahn oder Fahrrad kommen wollen.“ Dagegen schreibt Günter Leischner: „Immer wieder dieselbe Leier. Als wenn man nur mit dem Auto einkaufen könnte. Es ist doch vielmehr die allgemeine Bequemlichkeit.“

Per E-Mail hat sich Werner Treu aus Wiesloch gemeldet: „Sollten noch mehr Beschränkungen von Fahrverboten für Mannheim kommen, wird sich das nächste Weihnachtsgeschäft noch schlechter lesen. Die vielen Vorschriften und Verbote, die bis jetzt erlassen wurden, werden (...) noch mehr zu Verkaufsverlusten führen, denn die Bürger werden dann dorthin gehen, wo man mit dem Auto gut hinkommt, oder werden noch mehr über das Internet einkaufen. Darunter leiden müssen die Einzelhändler oder ganze Verkaufsstraßen in den Städten, leider will man das halt so!“

Raphael Tedesco schreibt: „Dieses Gerede von schlechter Erreichbarkeit und Stangenware ist für mich kein Argument. Parkplätze habe ich immer gefunden (auch wenn sie tatsächlich künstlich verknappt werden) und die Stangenware ist im Internet dieselbe.“ Petra Dielmann meint: „Ich wage es zwar kaum zu hoffen, aber vielleicht spielt auch ganz bewusster Konsumverzicht mit eine Rolle?“

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