Mannheim

Blumepeter Rotes Kreuz und Reservisten sorgen für die Erbsensuppe / Großmarkt spendet

Feldküche wird angeheizt

Sie kommen schon und arbeiten, wenn viele Mannheimer noch schlafen: Ab 5 Uhr stehen die Mitglieder vom Küchenteam des Kreisverbands des Roten Kreuzes am Samstag, 28. September am Friedrichsplatz. Dann kochen sie für das große Blumepeterfest des Feuerio zugunsten der „MM“-Aktion „Wir wollen helfen“ die Erbsensuppe.

Sie gehört zum Blumepeterfest dazu, von Anfang an, seit über 50 Jahren. Einst war es die Bundeswehr, die – als es noch den Truppenstandort Mannheim gab – den Eintopf für das Benefizfest gekocht hat. Seit über zehn Jahren ist auf die ehrenamtlichen Helfer des Roten Kreuzes mit Peter Rensland an der Spitze Verlass, die sonst für Katastrophenfälle bereitstehen, für Großübungen oder die Polizei ihren Feldkochherd anheizen. Nun rücken sie für den guten Zweck aus. Immerhin 2000 Liter Erbseneintopf sind da zuzubereiten. Die Zutatenliste hat Rensland gerade fertiggestellt.

Doch es ist keine Ein-„kaufs“-Liste, die Säcke mit 180 Kilo Erbsen, 140 Kilo Kartoffeln sowie je 120 Kilo Karotten, Lauch und Sellerie, Fleischbrühe und Zwiebeln sowie vielem mehr spendet der Großmarkt, wie Geschäftsführer Stefan Kampa gerade wieder zugesagt hat. Dörrfleisch und Wurst für die Suppe kommt vom Fleischversorgungszentrum; geliefert vom Großhändler Schradi.

Schöne Tradition ist aber ebenso, dass beim Blumepeterfest weiter Uniformen der Bundeswehr zu sehen sind. Dafür engagiert sich die Reservistenkameradschaft Mannheim. Die Männer aller Teilstreitkräfte mit Oberleutnant z. S. d. R. Thomas Kistner und Oberfeldwebel d. R. Harald Seyfarth an der Spitze übernehmen es nämlich immer wieder gerne, mit der Schöpfkelle an den Edelstahl-Behältern zu stehen und die hungrigen Besucher schnell zu versorgen.

Wichtige Transport-Helfer

Für den Transport der Lebensmittel und der Thermophoren, in denen die Suppe heiß gehalten wird, sorgen Joachim Kowalke vom Stadtfeuerwehrverband und – erstmals dabei – Uwe Blümler von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft.

Für die Tombola sind aber auch weitere Spenden zu melden. Dorothea Conrad brachte 41 Bücher als Tombolapreise, die Musikalische Akademie des Nationaltheaterorchesters spendet drei mal zwei Eintrittskarten für Akademiekonzerte und die Klapsmühl am Rathaus gab zwei mal zwei Tickets für Veranstaltungen nach freier Auswahl.

Info: Dossier unter morgenweb.de/blumepeter

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