Mannheim

Luisenpark Bisheriger Termin im Januar gestrichen / Illuminierte Flächen und Bäume eventuell ab Ende Februar

Festival „Winterlichter“ noch in der Schwebe

Die Stadtpark-Gesellschaft prüft derzeit, ob das Festival „Winterlichter“ in diesem Jahr stattfinden kann. Der zunächst geplante Termin von Samstag, 23. Januar bis 1. März könne wegen der Sperrung des Luisenparks wegen der Corona-Pandemie auf keinen Fall realisiert werden, so der Stadtpark-Geschäftsführer Joachim Költzsch auf Anfrage. Denkbar sei „vielleicht Ende Februar“.

Das hänge aber davon ab, ob bis dahin der Park wieder öffnen dürfe. Zudem werde geprüft, ob Lichtkünstler Wolfgang Flammersfeld, der Bäume und Sträucher, Wiesen und Wasseroberflächen seit 2015 in Szene setzt, da auch Zeit hat, die Installationen anzubringen. „Wir sind im Gespräch und schauen, was möglich ist“, erklärte Költzsch. Zu weit ins Frühjahr könne man das Festival schon deshalb nicht schieben, weil es dann abends wieder früher hell wird und damit die Effekte durch Scheinwerfer, LED-Lichter, Projektoren, selbstgefertigte Lichtobjekte sowie fantasievoll-schwebende Licht-Figuren nicht mehr wirken.

Hohe Besucherzahlen

Zu den „Winterlichtern“ waren von Jahr zu Jahr mehr Besucher gekommen. Inzwischen sind sie die profitabelste Veranstaltung der Stadtpark-Gesellschaft, obwohl an die Firma von Flammersfeld Anteile der zusätzlichen Einnahmen abgeführt werden müssen.

2015, bei der Mannheimer Premiere, kamen 23 230 Zuschauer, 2016 dann über 34 400 Besucher. Im vergangenen Jahr steigerte sich das – trotz teils schlechten Wetters – auf über 60 000. Allerdings kam es daher auch zu Warteschlangen an den Eingängen, so viele Menschen wollten die abendliche fantastische Welt aus lauter Lichtern sehen. Doch solche Warteschlangen will man in Corona-Zeiten vermeiden. pwr

Zum Thema