Mannheim

Sommerrätsel Mehr als 1600 Teilnehmer schicken Postkarten und E-Mails oder rufen an

Filme geben die Spur zum ersten Lösungswort

Das Sommerrätsel ist mit einem 23-teiligen Koloss gestartet. Wer alle Fragen in der ersten Woche beantworten konnte, der bekam nur eine richtige Lösung – egal, wie viel Stadt, Land und Bund zahlen: den Nationaltheaterzuschuss. Die Rätselteile eins und zwei hatten ihre Tücken, die aber mehr als 1600 Teilnehmer aus Mannheim und der Region gut meisterten.

Los ging es am Montag mit den Krankenhäusern der Quadratestadt. Gefragt war aber nicht medizinisches, sondern vor allem regionales Fachwissen. So zeigte das große Aufmacherbild eindeutig das Theresienkrankenhaus. Dass der Name im Bild zu sehen war, verriet nichts, denn wir fragten nach dem Heiligen Vinzenz. Nach ihm ist der Freiburger Orden benannt, dessen Barmherzige Schwestern das Theresienkrankenhaus neun Jahrzehnte getragen haben, bevor ab 2019 die Barmherzigen Brüder Trier als neuer Gesellschafter einsteigen. Um Mannheims Nachbarstadt drehte sich die nächste Frage, die lautete: Zu welcher Universität gehört die Medizin-Fakultät der Quadratestadt? Nicht nur Studenten wussten es: Es ist natürlich Heidelberg.

Bevor die letzten zwei Fragen doch ein wenig medizinische Kenntnisse erfordern, suchten wir nach einem sozial engagierten Mannheimer Fabrikanten, der mit dem Diakonissenkrankenhaus in Verbindung steht: Sein Name lautet Heinrich Lanz. Mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) und seinem Fachgebiet, nämlich der gesuchten Psychiatrie, und dem Begriff Spital, der noch in der Schweiz geläufig ist für Krankenhaus, ließ sich der erste Teil des Lösungswortes zusammenbekommen.

Komplettieren konnte man das erste Lösungsfragment dann durch die Antworten auf die fünf Fragen zu Filmen, die alle in Mannheim gedreht wurden. Wer hat das Gebäude erkannt, das nicht nur auf unserem Aufmacherbild, sondern auch im Film „Fremde Tochter“ zu sehen war? Es ist der Schulhof der Geschwister-Scholl-Schule auf der gesuchten Vogelstang. Einen weiteren Stadtteil wollten wir wissen: Wegen schlechter Quoten zofften sich Anwalt Dimi Schulze und Polizeirevier-Chef Sultan Sakmak in „Dimitrios Schulze“ nur einen Abend lang, dabei spielte der Film im interessanten Kultviertel Jungbusch. Die nächste Antwort, die die Ratefüchse näher zum Lösungswort führte, war Roland Zehrfeld. Er ist einer der bekanntesten Schauspieler Deutschlands und drehte auch schon in Mannheim, nämlich mit dem Film „Sag mir nichts“.

Mit Musikern ging die Rätselfolge zwei auf die Zielgerade: Wir suchten den Blues – die Stilrichtung, die die Band im Film „Neurosen zwischen Neckar und Rhein“ spielte – bevor die erste Ratewoche mit einer Stadt in der Schweiz zu Ende ging: Denn im gesuchten Zürich wollten die „Wunderlichs“ im gleichnamigen Film ihr Können in einer Castingshow beweisen. Und die zehn Begriffe waren der Schlüssel zum Erfolg – und zum Nationaltheaterzuschuss.