Mannheim

Reaktionen I Peter Baltruschat und Daria Holme werten die Ergebnisse auch als Anerkennung für das vielerorts Geleistete

Freude bei der freien Szene

„Was für ein sensationell gutes Umfrageergebnis zum Thema Kulturangebot“, freut sich Peter Baltruschat (Bild) über das Ergebnis vom „MM“-Bürgerbarometer. „Das ist Anerkennung und Auftrag zugleich“, wertet der Künstlerische Leiter vom Kulturnetz die Umfrage. „Die Mannheimer Kunst- und Kulturszene ist im Vergleich zu vergleichbaren Städten einfach herausragend aufgestellt. Ein starkes Signal, was hier nach draußen geht“, findet Baltruschat. „Umfangreich“ und „vielfältig“ seien „hier keine Floskeln, sondern werden nachweislich gelebt und gepflegt“, so Baltruschat, der für das „Schatzkistl“ ebenso verantwortlich ist wie für die künstlerische Leitung beim „Seebühnenzauber“ oder die Kulturnetzbühne beim Stadtfest.

„Diese Entwicklung hat für mich auch etwas mit der Seele und DNA Mannheims zu tun, und natürlich auch mit der konsequenten, wertschätzenden kulturpolitischen Gestaltung, Förderung und Steuerung aller kultureller Bereiche“, erklärt er. Dabei stelle die neue Kunsthalle „einen erheblichen Zugewinn dar“ und sei „ein Baustein des erfolgreichen Zusammenspiels der großen Kultureinrichtungen und der freien Szene“. Bei der Bevölkerung werde es aber „noch einige große Ausstellungen dauern, bis die wahre Bedeutung des neuen Museums in den Köpfen angekommen ist“, glaubt er.

Daria Holme (Bild), mit Eric Trottier Intendantin des Eintanzhauses, äußert sich „überrascht“ über die Zahlen zum Kunsthallen-Besuch. „Da hätte ich doch mehr Interesse vermutet und erhofft. Schade, dass bislang so wenig die neue Kunsthalle besucht haben“, findet sie. Sie freue sich sehr über die neuen Ausstellungsräume und ihre Möglichkeiten, Kunst zu erleben. „Ich empfinde die neue Kunsthalle als Mehrwert für Mannheim“, so Holme.

Nachdem sie zwölf Jahre nicht in Mannheim gelebt habe, „war ich positiv überrascht, wie sich die Stadt verändert hat“, so Holme: „Ich erlebe Mannheim als vielfältiges und stetig wachsendes kulturelles Miteinander!“ pwr (Bilder: privat)

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