Mannheim

Abrüstung Staffellauf macht Station in Mannheim / Kritik an Waffenherstellern

Friedens-Aktivisten laufen bis nach Berlin

Mannheim.„Nicht wegsehen, sondern gehen. Sich für den Frieden auf den Weg machen“: Mit dem Titel „Frieden geht!“ beginnt am 21. Mai ein Staffellauf quer durch Deutschland. Damit wollen Aktivisten ein Zeichen gegen Rüstungsexporte und für eine friedliche Welt setzen.

Der Lauf beginnt am Pfingstmontag im schwäbischen Ort Oberndorf im Landkreis Rottweil, dem Sitz des Waffenherstellers Heckler & Koch. Die Tour soll bis zum 2. Juni durch Deutschland nach Berlin führen. Dort ist eine Großkundgebung geplant. Auch die Metropolregion liegt auf dem Weg des Laufes, der am Donnerstag, 24. Mai, in Mannheim Station macht. Von 18 bis etwa 21 Uhr soll es an diesem Tag eine Kundgebung und ein kleines Fest auf dem Alten Meßplatz geben.

Die vierte Etappe beginnt am Morgen des 24. Mai in Karlsruhe, von dort führt der Staffellauf in verschiedenen Einzeletappen mit wechselnden Läufern bis nach Mannheim. Dabei werden auch Heidelberg und Ladenburg auf der Laufstrecke liegen. Bei der Etappe laufen auch Kirchenvertreter mit.

In Mannheim sollen die Bürgermeisterin Ulrike Freundlieb, Klaus Stein von der IG Metall und Vertreter des Arbeitskreises Christlicher Kirchen sprechen. Am folgenden Freitag, 25. Mai, wird der Lauf um 7.15 Uhr vom Alten Meßplatz aus in Richtung Frankfurt fortgesetzt.

Mit dem Staffellauf wollen die Veranstalter nach eigenen Angaben ihre Forderung unterstreichen, dass „Kriegswaffen und Rüstungsgüter grundsätzlich nicht exportiert werden dürfen“. Die Station in Mannheim wird vom Friedensplenum und der Deutschen Friedensgesellschaft veranstaltet.