Mannheim

Cinemaxx Bastelspaß mit „MM“-Maskottchen Fred Fuchs / Animationsabenteuer „Willkommen im Wunderpark“ gezeigt

Fuchs in ungewohnter Kulisse

Ein Fuchs im Kino? Das klingt erst einmal ungewöhnlich. Zumindest bei normalen Füchsen, die eher in der freien Natur zuhause sind. Fred Fuchs ist aber kein gewöhnlicher Fuchs. Das tierische Maskottchen dieser Zeitung schaut für sein Leben gern Filme, isst Popcorn und ganz besonders liebt er es, jungen Besuchern mit seiner fröhlichen Art die Wartezeit vor der Vorstellung etwas zu versüßen. Das lässt er sich auch am Sonntagnachmittag nicht nehmen. Beim Fred-Fuchs-Familienkino des „Mannheimer Morgen“ verteilt der rotbraune Riese „High Fives“ und Umarmungen am laufenden Band, winkt Neuankömmlinge herein und verstrubbelt die Haare der gut gelaunten Kinder.

„Wir wollten einen Film zeigen, der am vergangenen Donnerstag erst Premiere hatte“, erläutert Organisatorin Yvonne Sander, warum man sich diesmal für das Animationsabenteuer „Willkommen im Wunder Park“ entschieden hat. Das Familienkino läuft bereits im dritten Jahr, pro Jahr werden drei bis vier Filme gezeigt. Bisher war die Resonanz jedes Mal gut. Für Sander ist das kein Wunder: „Der Preis von fünf Euro für alle Plätze ist einfach super. Deswegen bringen viele Eltern und Großeltern auch gleich mehrere Kinder mit.“

Neben der Bastelaktion gibt es außerdem ein Familiengewinnspiel, bei dem Teilnehmer ein Wochenende im Europa-Park Rust als Hauptpreis gewinnen können.

Fuchsmasken zum Ausmalen

Viele der Besucher tummeln sich schon eine halbe Stunde vor Filmbeginn im Foyer des Mannheimer „Cinemaxx“ und basteln kleine Andenken. Für große Fuchs-Fans liegen an vier Tischen vorgestanzte Fuchsmasken bereit, die nur noch ausgemalt und mit Bändern hinter den Ohren befestigt werden müssen. Und wer praktisch veranlagt ist und sich bereits auf den Sommer freut, der nimmt sich eine der ebenfalls noch zu bemalenden Sonnenschutzkappen vor. Die Wahl fällt zunächst zwar eher auf die Fuchsmaske, doch am Ende bleibt den meisten der kleinen Kinogänger sowieso genug Zeit, um beides fertigzustellen.

Raphael ist gerade dabei, die Schnauze seiner Fuchsmaske in orangener Farbe auszumalen. In der Vorstellung will er die Maske zwar noch nicht aufsetzen, da würde sie eher stören. „Aber auf der Heimfahrt in der Straßenbahn auf jeden Fall“, betont der Neunjährige, der sich vom originalen Fuchs Fred bereits einen Handschlag abgeholt hat. Seine Oma Norma Weigt sitzt ihm gegenüber und malt selbst mit. „Wir waren schon öfter hier, ich finde die Aktion toll und es macht richtig Spaß“, betont sie. „Da kommen die Kinder mal von der Elektronik weg und basteln stattdessen.“

Während Raphael seine Maske zunächst bemalt und dann erst die Bänder in den Löchern am Rand festknotet, geht John genau umgekehrt vor. Seine Fuchsmaske kann der Siebenjährige schon aufsetzen, aber sie ist fast noch ganz weiß. Das ändert sich gerade, langsam kommt etwas Farbe dazu. Ganz besonders blau, denn das mag er am liebsten. „Das ist schon ein kleines Highlight, dass man hier vor dem Kino noch basteln kann“, findet Mutter Nora Juretzek. Seit mehreren Tagen habe ihr Sohn sich bereits auf den Film gefreut.

Dann geht es los. Ausgestattet mit Popcorn und zahlreichen Fuchsmasken verschwindet die Truppe im Kinosaal. Und taucht ein in die Fantasiewelt der zehnjährigen June, in einen riesigen Vergnügungspark mit Achterbahnen, Karussellen und Attraktionen. Mitten im Wald – Fred Fuchs fühlt sich da gleich doppelt wohl.