Mannheim

Sturmfolgen Rathaus warnt vor Astbruchgefahr in den Stadtwäldern / Aufräumarbeiten dauern noch an

„Gefahrenbereiche sind beseitigt“

„Wir sind noch dabei, die Schäden zu erfassen, und es kommen vereinzelt noch welche hinzu“ – so beschreibt Rathaus-Sprecher Kevin Ittemann die Lage über eine Woche nach dem Unwetter, das am Abend des Dienstags, 6. August, gewütet hatte. Wenn auch die Stadtverwaltung keinen genauen Überblick über alle Unwetterfolgen habe, so sei aber klar, dass bei den Straßenbäumen keine akute Bruchgefahr mehr bestehe.

Ittemann: „Nach einem Sturm werden sämtliche Straßen in den betroffenen Stadtteilen auf eventuelle Schäden zusätzlich kontrolliert. Gefährdete Stellen werden sofort abgesperrt und diese Schäden werden mit erster Priorität aufgeräumt.“ So geschehen in der Spinozastraße (Oststadt), wo eine alte Kastanie einige Tage nach dem Unwetter gefällt werden musste.

Hinweis auf Baumschutzsatzung

Während für die Kontrollen und die Sicherung an den rund 85 000 Bäumen an Straßen und Plätzen sowie für die Stadtwälder die Verwaltung zuständig ist, müssen laut Ittemann die Privateigentümer für die „Sicherung von Verkehrsgefahren“ auf ihren Grundstücken selbst haften: „Da Bäume ab 60 Zentimeter Durchmesser (gemessen in einem Meter Höhe) nach der Baumschutzsatzung geschützt sind, ist eine Anzeige beziehungsweise Genehmigung beim Fachbereich Grünflächen und Umwelt einzuholen“, so Ittemann.

Fachfirmen könnten dabei beraten und erforderliche Sicherungs- und Pflegemaßnahmen an Bäumen durchführen, empfiehlt er. 

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