Mannheim

Arbeitgeber Stadt macht bei bundesweiter Erklärung mit

Gegen die Ausgrenzung HIV-Positiver

Unternehmen wie SAP, Bosch, Daimler oder die Deutsche Bahn machen genauso mit wie die Stadtverwaltungen in München, Bochum und Dortmund – und auch die Stadt Mannheim ist dabei. Sie alle sprechen sich gegen die Diskriminierung von HIV-positiven Mitarbeitern aus und gehören zu den 50 Erstunterzeichnern der Erklärung „#positivarbeiten – Respekt und Selbstverständlichkeit: Für einen diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-positiven Menschen im Arbeitsleben“.

Für die Stadt Mannheim unterzeichnete Sören Landmann, Beauftragter für die Chancengleichheit von Menschen vielfältiger sexueller und geschlechtlicher Identitäten, jetzt in Hamburg die Selbstverpflichtung. Oberbürgermeister Peter Kurz sieht die Erklärung als Beitrag „für eine vielfältige Stadtgesellschaft, die auch von Inklusion und Solidarität geprägt ist“, wie es in einer Mitteilung aus dem Rathaus heißt. „Dabei sind HIV-positive Mitarbeitende der Stadtverwaltung selbstverständlicher Teil dieser Vielfalt“. Die Verwaltung mache mit ihrer Unterschrift deutlich, „dass für sie ein diskriminierungsfreier Umgang und ein von Offenheit und gegenseitigem Respekt geprägtes Arbeitsklima höchste Priorität hat“. Nur in einem solchen Umfeld, in dem alle Mitarbeitenden akzeptiert würden, könnten sie ihre Potenziale bestmöglich entfalten, so der Oberbürgermeister.

Wie viele HIV-positive Mitarbeiter es bei der Stadtverwaltung gibt, darüber liegen laut einer Rathaus-Sprecherin keine Zahlen vor, die Ansteckung ist nicht meldepflichtig. Die Erklärung solle zeigen, dass niemand Diskriminierung fürchten müsse, wenn er seinen Arbeitgeber informieren wolle. imo