Mannheim

Verpackungsmüll Entsorger nennt mehr Abfall als Grund

Gelbe Tonne: Verzögerte Leerung

Archivartikel

Bei der Leerung der Gelben Tonne für Verpackungsmüll kommt es aktuell in mehreren Mannheimer Stadtteilen zu Verzögerungen. Betroffen sind nach Angaben von Lesern, die sich an den „MM“ gewandt haben, Feudenheim, Wallstadt, Neuostheim und Seckenheim. In einem Teil Seckenheims zum Beispiel hätten die Tonnen vergangenen Mittwoch geleert werden sollen – am Montag seien sie aber immer noch voll gewesen, berichtete ein Betroffener. Die zuständige Entsorgungsfirma Knettenbrech und Gurdulic (KuG) kündigte auf Anfrage an, „bis zum Wochenende“ die verbliebenen Tonnen geleert zu haben.

KuG-Geschäftsführer Martin Gutke erklärte den Verzug mit den aktuell gestiegenen Müllmengen. „Unter anderem durch Kurzarbeit und Homeoffice sind viel mehr Menschen zuhause als sonst und produzieren auch mehr Müll.“ Häufig stellten die Bürger neben die Gelbe Tonne noch separate Säcke mit Verpackungsmüll. „Wenn die Säcke durchsichtig sind und man erkennen kann, was drin ist, nehmen wir die in der aktuellen Situation ausnahmsweise auch mit“, so Gutke. Das führe allerdings dazu, dass die Lastwagen schneller voll seien und sich die Abholung verzögere. Auch die Feiertage an Ostern und jetzt der Maifeiertag hätten dazu beigetragen. Solche „Abfuhrschwierigkeiten“ gebe es derzeit bei der Müllentsorgung in vielen Städten.

Kunden können anrufen

Betroffene, deren Verpackungsmüll noch nicht abgeholt wurde, sollen sich laut Gutke direkt bei KuG unter der Telefonnummer 0621/15 04 19 21 melden. KuG ist in Mannheim für die Leerung von rund drei Vierteln der Gelben Tonnen zuständig. Die Stadt Mannheim übernimmt lediglich in der Neckarstadt und in einigen Bezirken im Norden Mannheims die Entsorgung des Verpackungsmülls. imo

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