Mannheim

Etat Netzwerk weist auf Zustände in Seniorentreffs hin

„Gemeinsam statt einsam“

Das Offene Netzwerk Mannheimer Frauen hat am Dienstag auf sich aufmerksam gemacht. Beim ersten Treffen des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Soziales des neuen Gemeinderats stellte sich die Gruppe mit einem Transparent vor den Sitzungssaal. Darauf stand: „Gemeinsam statt einsam“. Damit wollten sie die Lage der Mannheimer Seniorentreffs in den Mittelpunkt stellen. Grund war eine Verwaltungsvorlage, die offenbar fertig sei, aber nicht im Ausschuss vorgelegt wurde. Beschrieben werde darin die Notwendigkeit einer Verbesserung der personellen und räumlichen Ausstattung der Treffs, so das Netzwerk.

Im Ausschuss waren die Seniorentreffs auch Thema. Der Fachbereich Arbeit und Soziales stellte einen Ist-Zustand vor, der die Stadträte schockierte. Unter anderem wurde deutlich, dass nur vier der 19 Treffs barrierefrei sind. „Ich bin sprachlos“, sagte Grünen-Stadträtin und Landtagsabgeordnete Elke Zimmer. Eine Vorlage hätten sich die Ausschussmitglieder aber gewünscht, um ein Konzept für die Verhandlungen für den Doppelhaushalt 2020/2021 zu erarbeiten. Bereichsleiter Hermann Genz hingegen hofft auf Notmittel, die noch dieses Jahr fließen könnten. jor

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