Mannheim

Bürgermeister Peter Kurz sitzt internationalem Gremium vor

Gemeinsam Wege finden

Archivartikel

Bei der Jahreshauptversammlung des Global Parliament of Mayors (GPM), die gerade im südafrikanischen Durban stattfand, wurde der Mannheimer Oberbürgermeister Peter Kurz zum Vorsitzenden bestimmt. Dem Präsidium gehören auch Steve Benjamin (Bürgermeister von Columbia, USA), Grace Mary Mugasa (Bürgermeisterin von Hoima, Uganda) und Ricardo Rio (Bürgermeister von Braga, Portugal) an.

„Nach wie vor vermögen es die Nationalstaaten und ihre traditionellen Institutionen nicht, die Herausforderungen unserer Zeit zu lösen. Dabei sind es gerade die Städte, die am stärksten von Klimawandel, Migration, Digitalisierung und einer veränderten Arbeitswelt betroffen sind“, erklärte Kurz nach der Wahl. Das GPM zeige Wege auf.

Während der Versammlung fassten die Bürgermeister konkrete Beschlüsse zu Themen wie Migration, Ordnung und Sicherheit oder Gesundheit. In der Abschlusserklärung richtet das GPM Forderungen an die Nationalstaaten und internationale Organisationen. Zugleich verpflichten sich die Bürgermeister auch selbst dazu, aktiv zu werden. Sie erklären beispielsweise im Bereich der Migrationspolitik, dass sie in ihren Städten einheitliche Standards für die Zuwanderung sicherstellen.

Das GPM fordert Nationalstaaten und internationale Organisationen dazu auf, die strukturellen und politischen Ursachen für die globale Migration, wie Kriege, Armut, Ungleichheit und Klimawandel endlich wirksamer zu bekämpfen. baum/red

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