Mannheim

Sommerrätsel Lösungswort diese Woche lautete „Kommunalwahlkandidat“ / Nächste Woche Tickets für Till Brönner gewinnen

Grübeln über Gemeinderat und Konversionsflächen

Archivartikel

Viel war los im Jahr 2019 in Mannheim. Nicht nur die anstehende Europawahl füllte die Straßen mit Kandidatur-Plakaten – auch in Mannheim gab es eine Wahl. Dementsprechend endete das „MM“-Sommerrätsel diese Woche mit dem Gesamtlösungswort „Kommunalwahlkandidat“.

Auch die Rätselfolge vom Montag beschäftigte sich mit ebendieser Wahl. Schließlich erhitzten sich dabei häufig die Gemüter. Und das alles wegen der Wahl der Vertreter der Mannheimer Bürger in den ... ? Richtig, den Gemeinderat. „Je größer desto besser“ lautete die Überschrift eines der Rätsel. Denn die Anzahl der Sitze im Gemeinderat ist entscheidend für etwaige Ressourcen, die die Mitglieder zur Verfügung gestellt bekommen. Parteien mit mehr als drei Stadträten bilden eine Fraktion. Ob klein, mittel oder groß ist dann auch noch einmal entscheidend dafür, wie viel Geld zur Verfügung steht. Die Frauen und Männer, die bei verschiedenen Wahlen um ein Mandat kämpfen, heißen übrigens Kandidaten. Für sie und deren Chancen, ein solches Mandat zu ergattern, ist übrigens der sogenannte Listenplatz sehr wichtig. Er ist sozusagen die Startnummer des Kandidaten für die Wahl. Der gesuchte Begriff aus dem Wahlrecht für die Frage 22 waagerecht lautete Kumulieren. Er bedeutet, dass der Wähler seine Stimmen auf mehrere Bewerber verteilen kann – bei der Kommunalwahl sogar bis zu drei Stimmen pro Kandidat.

Ein in Mannheim wiederkehrendes Thema sind die Konversionsflächen – also ehemalige US-Militärgelände. Die wurden beim Donnerstagsrätsel dieser Woche behandelt. Der neue Stadtteil auf Franklin soll ein Zuhause für viele Bürger werden. Das wollen die Planer auch von oben sichtbar machen, weshalb vier Hochhäuser künftig dieses Wort – in englischer Sprache – formen sollen. Also Home.

Von Verträgen zurückgetreten

Schlagzeilen machte vor allem eine Konversionsfläche. Recherchen dieser Zeitung zeigten: Ein Frankfurter Investor kaufte vor einigen Jahren Grundstücke und Gebäude auf Turley und verkaufte diese für den sechsfachen Preis weiter. Weil er sich beim versprochenen Bau einer Tiefgarage nicht an getroffene Abmachungen hielt, ist die Projektentwicklungsgesellschaft MWSP der Stadt von sämtlichen Verträgen mit dem im Rätsel gesuchten Investor Tom Bock zurückgetreten.

Das städtische Archiv mit dem Namen Marchivum stellte kürzlich Erinnerungen zur Bundesgartenschau aus dem Jahr 1975 aus. 2023 findet, auf der Konversionsfläche Spinelli, die nächste Buga in Mannheim statt. Und das Wohnquartier in Seckenheim erinnert an die Geschichte des erschossenen US-Soldaten Robert Hammonds. Die gesuchte Organisation der Frage 15 senkrecht war übrigens die Polizei.

Unter den 851 Teilnehmern der vergangenen Woche war auch Elke Bräuninger – die die Karten für aha gewonnen hat. Der Gewinner dieser Woche wird am Mittwoch gezogen. Nächste Woche verlost der „MM“ Tickets für Till Brönner. 

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