Mannheim

Wissenschaft Universitätsmedizin erhält fünf Millionen Euro

Hautkrebsforschung wird weiter gefördert

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Graduiertenkolleg 2099 „Hallmarks of Skin Cancer“ (dt.: Kennzeichen des Hautkrebses) für weitere viereinhalb Jahre mit insgesamt fünf Millionen Euro. Dies, so teilte die Universitätsmedizin Mannheim (UMM) mit, habe die „Einrichtung zur Förderung der Wissenschaft und Forschung in Deutschland“ bekannt gegeben.

Hautkrebs ist noch immer eine Krankheit, die oftmals tödlich endet, vor allem wenn der Krebs bereits gestreut hat, heißt es in der Mitteilung: „Dank innovativer Grundlagenforschung in Verbindung mit translationaler und klinischer Forschung konnten jedoch zielgerichtete Medikamente entwickelt werden, die Melanome wirksam bekämpfen können.“ Beachtliche Erfolge verzeichneten demnach auch neuartige Immuntherapien, die den Krebs überlisten, indem sie getarnte Krebszellen für das Immunsystem sichtbar machen.

Bislang haben 13 Nachwuchsforscher ihre Doktorarbeit in dem Kolleg erfolgreich abgeschlossen – mit sehr guten Ergebnissen, wie es heißt. Bis zum Ende der Förderperiode werden es insgesamt 24 sein. Früchte trug deren Arbeit auch in Form von 44 wissenschaftlichen Publikationen. In der zweiten Förderperiode umfasst das Graduiertenkolleg insgesamt 15 Projekte – zwei mehr als in der ersten Förderperiode. Insgesamt 27 Doktoranden werden hier gleichzeitig arbeiten und forschen.

Das Graduiertenkolleg mit der Ziffer 2099 und dem vollständigen Titel „Mechanismen des Hautkrebses: Tumor-Mikromilieu und Melanom-Immunologie“ wird von der Mannheimer Universitäts-Hautklinik geleitet. Sprecher ist Professor Dr. Sergij Goerdt, Direktor der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie ) und Dekan der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, Co-Sprecher sind Prof. Dr. Jochen Utikal, Leiter der Klinischen Kooperationseinheit „Dermato-Onkologie“ der Klinik mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und Prof. Dr. Cyrill Géraud, Leiter der Sektion Klinische und Molekulare Dermatologie. red