Mannheim

3 senkrecht Viel Geschichte in Seckenheim

Held namens Hammonds

Archivartikel

Ein Wohnquartier, in dem an die Geschichte des Geländes erinnert werden soll – das plant die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben auf der ehemaligen Hammonds-Kaserne im Norden Seckenheims. Vorgesehen sind 400 Wohnungen, vom Mehrfamilien- bis zum Einfamilienhaus. Fünf der ehemaligen Kasernengebäude aus Sandstein, die sich um den einstigen Exerzierplatz gruppieren, sollen erhalten bleiben. Die Nazis hatten die Kaserne in den 1930er Jahren für die Wehrmacht errichtet, nach dem Krieg übernahmen die Amerikaner das Areal und benannten es nach einem 19 Jahre alten Gefreiten aus Kentucky, der in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs beim Reparieren einer Feldfernsprechleitung von einem deutschen Scharfschützen getötet worden war. Hammonds hatte sich zu diesem Einsatz freiwillig gemeldet – er war der Einzige in seiner Einheit, der weder Frau noch Kinder hatte. Wie lautete sein Vorname? imo

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