Mannheim

Kuppelbau

Hoffnung auf Erhalt der Kapelle

Archivartikel

Wenn das Theresienkrankenhaus an anderer Stelle neu gebaut wird, kann die 1929 mit dem Hospital errichtete Kapelle erst mal von Baggern verschont bleiben. Der Arbeitskreis „Erhalt der Kapelle durch Translokation“ steht mit dem neuen Alleingesellschafter der Krankenhaus-GmbH, den Barmherzigen Brüdern Trier (BBT), bereits in Kontakt. Sprecher Friedrich Meißer freut sich über „positive Signale“ und berichtet, dass BBT-Geschäftsführer Matthias Warmuth Interesse an einer Lösung statt Abriss bekundet habe. Kürzlich würdigte Stadtdekan Karl Jung den sakralen Kuppelbau als „Kraftort“, der auch pastoral für „Menschen drumherum“ genutzt werden könne. Sollte die Kapelle doch nicht am angestammten Platz bleiben können, plädiert der Arbeitskreis für eine Verschiebung zum Unteren Luisenpark hin. Das Konzept dafür sieht als Einnahmequelle im Keller eine Art Urnenhalle (Columbarium) mit zeitgemäßer Trauerkultur vor – wie es die katholische Kirche bereits in Erfurt mit großer Resonanz bei Angehörigen etabliert hat. 

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