Mannheim

Feudenheim Erneut möglicher Hunde-Köder gefunden

Hundehalterin findet erneut verdächtiges Wurststück in Feudenheim

Archivartikel

Mannheim.Zwei Hundehalterinnen haben in Mannheim auf den Feldern östlich des Feudenheimer Friedhofs ein verdächtiges Wurststück gefunden. Es habe unweit der nach Wallstadt führenden Fußgängerbrücke Mudauer Ring am Wegrand gelegen, sagt eine der Frauen dem „MM“. Dort hätten sich auch viele Brotstücke und andere Backwaren befunden.

Es habe so ausgesehen, als fresse ihre Hündin davon. „Als ich zu der Stelle hinlief, fand ich noch ein Stückchen Wurst“, berichtet die Frau, die anonym bleiben will. An dem Reststück bemerkte sie einen Einschnitt sowie ein mögliches Einstichloch. Sie befürchtete, darin könnten eine Rasierklinge und ein Nagel gesteckt haben. Vor knapp zwei Monaten waren keine 200 Meter weiter mit Nägeln gespickte Wurststücke gefunden worden (wir berichteten), die offenbar ein Hundehasser ausgelegt hatte. Die Frau ging aus Sorge zu einer Tierärztin, die ihre Hündin röntgte und mit einem Mittel zum Erbrechen brachte. Dabei wurde nichts gefunden. Ihre Freundin verständigte derweil den Polizeiposten Feudenheim.

Michael Klump, Sprecher des Mannheimer Polizeipräsidiums sagt indes auf Anfrage, seine Kollegen könnten hier nichts unternehmen. Das Wurststück zu untersuchen, sei nicht möglich, da die Frauen es entsorgt hätten. Er appelliert an Hundehalter, verdächtige Funde möglichst in einer Tüte zur Polizei zu bringen, oder diese direkt an den Fundort zu rufen. Entlang jener Feudenheimer Felder sei auch Anleinen weiter sinnvoll.

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