Mannheim

Nationaltheater (II) OB Peter Kurz will verhandeln

„Ich setze auf die Kraft des Gesprächs“

Archivartikel

Oberbürgermeister Peter Kurz hofft weiter darauf, dass die Landesregierung die Generalsanierung des Nationaltheaters in gleicher Höhe wie der Bund fördert – also mit 80 Millionen Euro. Man habe dazu zahlreiche Argumente, doch bislang hätten darüber noch gar keine offiziellen Gespräche stattgefunden. „Ich gehe davon aus, dass vor einer Festlegung des Landes Gespräche stattfinden, und setze da auch auf die Kraft des Gesprächs“, so Kurz.

„Vorfelddiskussionen“ seien dabei indes „nicht hilfreich“, erklärte er. „In Richtung Berlin ist uns das ja gelungen, zu vermeiden, was wir jetzt haben“, meinte Kurz mit Blick auf die Verhandlungen mit den Bundestagsabgeordneten und der Bundeskulturministerin, die alle diskret hinter verschlossenen Türen liefen, bis dann ein Ergebnis feststand.

Andere Voraussetzungen

Bisher habe das Land immer vorausgesetzt, dass der Bund hilft. Der sei wiederum davon ausgegangen, dass das Land sich „im gleichen Maße“ wie der Bund beteilige. Bei den Staatstheatern gebe es in der Tat die feststehende Regel, dass Land und die jeweilige Stadt jeweils 50 Prozent der Kosten tragen. Das bedeute dort „auch eine entsprechende Risikoverteilung“, während die Stadt als alleiniger Träger des Nationaltheaters die Risiken von – zum Beispiel – sinkenden Einnahmen der Besucher allein tragen müsse. Daher sei ein Vergleich mit den Staatstheatern „so nicht statthaft“, so Kurz. pwr

Zum Thema