Mannheim

Fasnacht Feuerio verabschiedet das Stadtprinzenpaar

„Ich verneige mich vor Euch“

Mannheim.Sie kehrt nun an ihren Schreibtisch als Juristin bei der Berufsgenossenschaft Holz und Metall in Mainz zurück, er leitet wieder sein Unternehmen für Gebäudereinigung und Innenausbau: Aus dem närrischen Prinzenpaar wurden gestern Abend wieder die Bürgerlichen Miriam Frank (27) aus Feudenheim und Marcus Walker (31) aus Neckarau. Beim Heringsessen des Feuerio im Dorint-Hotel wurden sie mit Applaus und Musik von Bloomaul Joachim Schäfer verabschiedet.

„Ihr habt das super gemacht, toll gemacht auch in einer kurzen, hektischen Zeit “, dankte ihnen Feuerio-Präsident Bodo Tschierschke: „Ihr wart ein goldiges Paar, ich verneige mich vor Euch, danke für eine tolle Zeit!“, lobte Tschierschke mit einem letzten, leisen Ahoi.

Dank an Begleitung

„Es war eine wahnsinnige Zeit, eine unbeschreibliche Zeit, eine positive Zeit“, blickte Miriam zufrieden zurück: „Die drei Monate vergingen wie im Flug!“ Sie habe „sehr viele Höhen und auch ein paar Tiefen“ erlebt und zugleich erlebt, dass die „Fasnacht eine ernste Sache“ sein könne. Ihr Verein, die „Grokageli“, sei zwar „manchmal chaotisch und nicht gut aufgestellt, aber bestehe aus „vielen herzensguten Menschen“.

Ausdrücklich würdigte sie den Feuerio für die Unterstützung der Feuerio-Prinzengarde, besonders von Marcus Merz und Nico Lang. Für Marcus Merz, den Chef der Prinzenbegleitung, hatte sie eine lustige Urkunde parat, dass er die Prüfung in Sozialpädagogik bestanden habe, „denn wir waren sicher ein bisschen schwierig“. Dennoch habe sie ihren Prinzen als „sehr herzlichen Menschen“ kennengelernt.

Prinz Marcus dankte Miriam, dass sie ihn „ertragen“ habe („Es war bestimmt manchmal schwer“), dem Feuerio, dass er ihn „herzlich aufgenommen“ und seinem Heimatverein, dem VfR, dass er „immer hinter mir gestanden“ habe. Dann wurden sie von Feuerio-Präsident Tschierschke sowie seinem Vizepräsidenten Stefan Hoock, von viel Beifall begleitet, wieder ins bürgerliche Leben entlassen.

Zuvor bedankte sich schon der Vorstand der „Grokageli“ bei ihrem Heringsessen bei der Prinzessin, die von dem Lindenhöfer Verein – weil nur er einer der sieben „Prinzessinnenstellenden Vereine“ ist – inthronisiert worden war, ihre Wurzeln aber bei der Feudenheimer „Narrebloos“ und der Feudenheimer Frauenfasnacht hat.

Merz blickte beim Feuerio in einer kurzen Rede auf die in 33 gemeinsamen Tagen des Prinzenpaares absolvierten 273 Termine zurück. Ex-Prinz und Elferrat Oliver Althausen beendete die Kampagne mit einer liebenswert-kritischen Charakterisierung der Elferräte.

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