Mannheim

5 waagerecht Bei hohem Pegelstand steigt die Nässe

Im Keller wird’s feucht

Hochwasserdämme sind komplizierte Bauwerke, deren Untergrund und Innenleben gegen Durchströmung und Unterspülung abgesichert sein müssen. Nur so können die Wälle entlang der Flussufer auch über einen längeren Zeitraum steigende Fluten zurück- und damit das Hinterland trocken halten.

Damit diese Eigenschaft auch am 1901 errichteten Mannheimer Rheindamm für die nächsten 80 bis 100 Jahre gegeben sein wird, wollen die Wasserbau-Ingenieure des Karlsruher Regierungspräsidiums eine umfassende Renovierung der Anlage ausführen. Ein wichtiger Beitrag zur Daseinsvorsorge, so argumentieren sie. Denn schließlich sollen Hab und Gut der Bürger, seien sie Privatpersonen oder Unternehmer, auch in der ferneren Zukunft vor der verheerenden Kraft eines Hochwassers geschützt werden.

Doch auch wenn der Damm hält, steigt bei hohem Rheinpegelstand im Hinterland die Nässe in die Wiesen und die Keller. Hier wird deshalb der Begriff für dieses physikalische Phänomen gesucht, das bei auch bei einem völlig intakten Rheindamm für nasse Füße sorgen kann. lang