Mannheim

Infoabend in der Rheingoldhalle

Archivartikel

Wie geht es am Rheindamm weiter? Müssen dort wirklich 1000 und möglicherweise viel mehr Bäume gefällt werden, wenn in den 2020er Jahren der Damm wie geplant erneuert werden muss? Am Montag, 23. September, geht das für den Rheindamm zuständige Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe mit seinen Plänen zum dritten Mal an die Öffentlichkeit. Ab 18 Uhr informiert die Behörde in der Rheingoldhalle, Rheingoldstraße 215, über die anstehenden Baumaßnahmen auf dem 3,7 Kilometer langen Dammabschnitt.

Nach bisherigen Schätzungen soll die Sanierung etwa 15,5 Millionen Euro kosten und bis 2026 abgeschlossen werden. Dabei will das Land, beginnend 2022, abschnittsweise vorgehen und einen 30 bis 50 Meter breiten Streifen, in dessen Mitte der Damm verläuft, baumfrei machen.

Bürger beauftragen Gutachter

Gegen diese Pläne protestieren zahlreiche Anwohner im Mannheimer Süden – eine Online-Petition gegen den Kahlschlag haben bislang mehr als 30 000 Menschen unterzeichnet. Die Bürger-Interessengemeinschaft (BIG) Lindenhof hat einen Gutachter beauftragt, der darlegt, dass eine Sanierung des Damms auch bei Erhalt von mehr als 80 Prozent der Bäume möglich sei. Die Stadt Mannheim will den Experten im anstehenden Planfeststellungsverfahren mit weiteren Untersuchungen zur Dammsanierung beauftragten.

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