Mannheim

Journalist mit Passion für Kultur

Florian Lim ist der neue Blattmacher in der Kulturredaktion des „Mannheimer Morgen“: Der 31-Jährige überarbeitet Veranstaltungsrezensionen, ordnet die Beiträge auf den Zeitungsseiten an, wählt Fotos zur Veröffentlichung aus, und beobachtet gemeinsam mit seinen Kollegen die Nachrichtenlage. In seinem Volontariat lernte er alle Ressorts des „MM“ kennen, und zeigte sich immer wieder positiv überrascht: „Ich hätte nie gedacht, dass mir Sportjournalismus so viel Spaß machen würde“, staunt Lim. Doch unvermindert stark schlägt sein Herz fürs Feuilleton.

Bei dem Stuttgarter Autor Hanns-Josef Ortheil hat er Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus studiert. Erste Erfahrungen in der Berichterstattung sammelte er als freier Mitarbeiter bei der „Hildesheimer Allgemeinen Zeitung“. In seinem Studium, das er mit Auszeichnung abschloss, besuchte er Seminare zu Film- und Musikkritik und schrieb Drehbücher.

Später studierte er Journalistik an der Uni Leipzig und beschäftigte sich in einer Studie mit der Frage, ob mehr bezahlte Buchanzeigen zu mehr Rezensionen im redaktionellen Teil führen – eine Frage der Unabhängigkeit des Journalismus.

In Reportagen berichtete Florian Lim von Studenten, welche die Kunstszene Madrids erkundeten – und lernte dabei seine Frau Lee Kyung kennen, die ihm Koreanisch beibringt. Bei Praktika bei der „Eßlinger Zeitung“, der „Braunschweiger Zeitung“ und der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ arbeitete er stets im Feuilleton. „Kunstwerke erlauben es, mit neuer Perspektive auf scheinbar Bekanntes zu blicken, neue Standpunkte einzunehmen“, umschreibt Lim seine Begeisterung für die Kultur. lim