Mannheim

Soziales Im Diakonissen-Krankenhaus ist das 1000. Kind des Jahres 2019 auf die Welt gekommen / Geburtenrate im Uniklinikum weiter auf Rekordniveau

Jubiläumsbaby Tamina schlummert tief und fest

Michaela und Tobias Lehmann strahlen übers ganze Gesicht. Die beiden sind seit wenigen Tagen stolze Eltern. Um 17.58 Uhr am Freitag erblickte Töchterchen Tamina das Licht der Welt – und ist damit das 1000. Kind, das in diesem Jahr im Diakonissen-Krankenhaus auf die Welt kam.

„Sie ist bisher total lieb und lässt ihre Eltern nachts ruhig schlafen. Das freut uns natürlich“, sagt Tobias Lehmann. Auch während des Pressetermins schlummert Tamina friedlich in den Armen ihrer Mutter. Von den anwesenden Fotografen und Verwaltungsleiter Klaus Federer, der die Eltern beglückwünscht und einen Blumenstrauß sowie eine große Packung Pampers überreicht, bekommt das drei Tage alte Baby nichts mit. 3520 Gramm und 54 Zentimeter – das sind die Maße des neuen Familienmitglieds der Lehmanns. „Es ist unser erstes Kind, und natürlich freuen wir uns riesig“, sagt Mutter Michaela.

Rund 1250 Babys kommen jedes Jahr im Diakonissen-Krankenhaus in Mannheim auf die Welt. „Die Geburtenrate ist in letzter Zeit ziemlich gleichbleibend“, berichtet Oberarzt Torsten Schwarz, dieses Jahr könne sie aber etwas niedriger ausfallen.

Babyboom in Uniklinik

„Die 1000. Geburt erleben wir immer im Herbst“, sagt Federer. 2018 hieß das Jubiläumsbaby Caspian Eduard und kam schon im Oktober auf die Welt.

Anders die Entwicklung im Universitätsklinikum. „1988 Kinder kamen bisher bei uns auf die Welt“, so Klinikumssprecher Dirk Schuhmann auf Nachfrage dieser Zeitung, „damit befinden wir uns auf dem Niveau des Rekordjahres 2018.“ Damals verzeichnete die Uniklinik 2113 Geburten. Als Gründe nennt Schuhmann die neue Eltern-Kind-Station, in denen auch Väter für einige Tage wohnen können, und die umfangreichen Versorgungsmöglichkeiten für Neugeborene.

Im Theresienkrankenhaus und der St. Hedwig-Klinik konnten dieses Jahr bisher 725 Geburten registriert werden. Etwas weniger als zum gleichen Zeitpunkt 2018. 

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