Mannheim

Korrektur Fehler im Bericht über Peter Rosenberger

Jüttner hatte Direktmandat

In unserem Artikel „Was macht . . . Peter Rosenberger?“ in der Donnerstag-Ausgabe ist ein Fehler unterlaufen. Es heißt dort, der CDU-Politiker Nikolas Löbel habe der SPD im Bundestagswahlkampf 2017 das Mannheimer Direktmandat abgejagt. Das ist falsch, denn das Direktmandat hatte davor seit 2009 der CDU-Politiker Egon Jüttner.

In dem Artikel erklärt Peter Rosenberger – 2015 CDU-Kandidat im Mannheimer Oberbürgermeister-Wahlkampf – außerdem, dass ein Sieg von ihm über Amtsinhaber Peter Kurz (SPD) am Kandidaten der Freien Wähler/Mannheimer Liste (ML), Christopher Probst, gescheitert sei. Diesem sei „politische Profilierung“ wichtiger gewesen „als ein politischer Wechsel“. Probst erklärt dazu, die ML und er hätten den Bürgern bei der OB-Wahl eine Alternative zu den beiden Kandidaten von CDU und SPD bieten wollen. „Das hatte also nichts mit Profilierungssucht zu tun, sondern mit normalen demokratischen Gepflogenheiten.“ Das Ergebnis des ersten Wahlgangs habe „eindrucksvoll gezeigt, dass die Bevölkerung das genauso gesehen hat wie wir“.

Probst erreichte im ersten Wahlgang 15,9 Prozent, Kurz 46,8 und Rosenberger 33,8. In Runde zwei trat Probst nicht mehr an und verzichtete auch auf eine Wahlempfehlung. Seine Wähler, erklärt Probst, seien durchaus in der Lage gewesen, „für den zweiten Wahlgang ihre ganz eigene Entscheidung zu treffen“. Amtsinhaber Kurz gewann schließlich mit 52 Prozent. red