Mannheim

Schönau Fördermittel des Wirtschaftsministeriums für neue Kurse

Jugendhaus erhält 25 000 Euro

Archivartikel

Die Stadt Mannheim erhält 25 000 Euro für ein Projekt im Sanierungsgebiet „Schönau Nordwest“, wie die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut mitteilt. Die Mittel werden für die Ergänzung und Erweiterung der Angebote im Jugendhaus Schönau eingesetzt. Die Kinder und Jugendlichen sollen besser integriert und dabei auch Mädchen und Jungen angesprochen werden, die den Treff bisher nicht besuchen. Es werden generationenübergreifende Projekte wie Urban Gardening, der Bau einer Kleinkunstbühne, Singen im Chor, Kreativität und Kochen sowie Tanztraining angeboten.

Sieben Einzelprojekte gefördert

Mit insgesamt 259 900 Euro fördert das Wirtschaftsministerium im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms sieben Einzelprojekte im Regierungsbezirk Karlsruhe. Die Projekte werden 2019 in Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe, Baden-Baden, Althengstett, Bad Herrenalb und Philippsburg umgesetzt. Für das Städtebauförderungsprogramm 2019 wurden landesweit doppelt so viele Anträge eingereicht wie im Jahr zuvor und mehr als jemals seit dem Start des Programms 2015.

„Die rege Beteiligung am Programm zeigt, dass die Kommunen den Stellenwert der Projekte erkannt haben. Die Vorhaben ergänzen die baulichen Maßnahmen in einem Stadtteil hervorragend und tragen erheblich zum sozialen Zusammenhalt im Quartier und zur Identifikation mit dem Stadtteil bei“, so die Wirtschaftsministerin. „Damit wird auch gewährleistet, dass die städtebauliche Sanierung in den Kommunen nachhaltig erfolgreich ist.“

Hoffmeister-Kraut betonte: „Die Kommunen haben viele kreative und innovative Ideen entwickelt. Damit wird ehrenamtliches Engagement mobilisiert und es Stadtteile lebendig gestaltet.“ Das Spektrum reicht von Festen und Ferienangeboten über Grünflächenwettbewerbe bis hin zur Unterstützung der besonderen Zielgruppe behinderter und wohnungsloser Senioren. 

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