Mannheim

Waldhof Ex-Bundesligastürmer trifft frühere Mitspieler

„Kalle“ Bührer feiert seinen Sechzigsten

Archivartikel

In wohliger Atmosphäre und gemeinsam mit einigen Größen des Mannheimer Fußballs hat Karl-Heinz Bührer, der für den SV Waldhof insgesamt 182 Bundesliga-Spiele bestritt, seinen 60. Geburtstag gefeiert. „Von meinen 60 Jahren sitzen 40 Jahre Mannheim direkt hier am Tisch“, leitete der Jubilar in den Abend mit etlichen Ehemaligen ein. „Ihr alle habt mich begleitet und ward stets in meinem Umfeld.“ Neben Günter Sebert, Hans-Jürgen Pohl oder Reiner Hollich waren auch Mike Schüssler oder Reinhard Grimm gekommen.

Bührer wuchs in Südbaden auf und trat dort im Alter von sechs Jahren dem SV Ottoschwanden bei, wo er noch heute Vereinsmitglied ist. Sein Talent kam schon früh zum Tragen, als er mit der A-Jugend des Freiburger FC um die Deutsche Junioren-Meisterschaft mitspielte. 1979 wechselte er zum SV Waldhof. Bührer erinnert sich: „Die Vorstände Wilhelm Grüber und Richard Wirth kamen zu uns nach Ottoschwanden mit einer Schreibmaschine, um direkt vor Ort den Vertrag fertig zu machen. Am Ende bekamen sie zu essen und auch ein paar Schnäpse, und der Zweijahresvertrag war unterschrieben.“ Es folgten elf Jahre beim SV Waldhof mit dem Höhepunkt des Bundesliga-Aufstiegs.

Höhepunkte in den sieben Jahren im Fußball-Oberhaus waren zweifelsohne die Duelle mit dem 1.FC Kaiserslautern. „Da waren immer die Auseinandersetzungen mit Gerry Ehrmann, der damals sagte, man müsse aufpassen, dass man auf uns zwei laufende Meter nicht drauf tritt“, erinnert sich Bührer in Anbetracht seiner 1,69 Meter Körpergröße auch an seinen damaligen Sturmpartner Fritz Walter. 

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