Mannheim

Feinstaub II

Kehren verursacht weniger Emissionen

Archivartikel

Eine Studie der Technischen Universität (TU) Graz zeigte bereits im Jahr 2013, dass beim Kehren mit dem Besen im Vergleich zum Reinigen mit dem Laubbläser deutlich weniger Feinstaub aufgewirbelt wird. Beim PM-10-Feinstaub sind die Emissionen durch Beseneinsatz um 85 Prozent, bei den PM-2,5-Partikeln sogar knapp 95 Prozent niedriger als beim Blasgerät.

Bei der Untersuchung im Auftrag der steiermärkischen Landesregierung am Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik hatte sich auch herausgestellt, dass mit dem Blasgerät nicht nur mehr Staub aufgewirbelt wird, sondern der Staub auch in höhere Luftbereiche getragen wird und dort länger verbleibt. Dadurch, dass Kehren doppelt bis vier mal so lange dauert, sei dagegen keine Zunahme der Staubbelastung festgestellt worden.

PM-10 und PM-2,5 (PM von engl. particulate matter: Feinstaub, Schwebstoff) sind Maßeinheiten für kleinste, einatembare Staubteilchen. Neben natürlichen Quellen verursachen Abgase aus Motoren und Abriebe von Reifen, Kupplungen und Bremsen einen großen Anteil am Feinstaub. 

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