Mannheim

Christliche Krankenhäuser Diakonissen geben Anteile ab

Kliniken ab Dezember vereint

Die Zusammenführung von Theresien- und Diakonissenkrankenhaus ist wieder ein Stück vorangekommen. Wie am Dienstag mitgeteilt wurde, stimmten die Aufsichtsgremien beider Träger – die Barmherzigen Brüder Trier (BTT) sowie Diakonissen Speyer – den Plänen zu. Die Genehmigung des Bundeskartellamts steht allerdings noch aus. Am 16. Oktober sollen die Mitarbeiter beider Häuser über die Pläne informiert und diese auf einer Pressekonferenz öffentlich vorgestellt werden.

Zum 1. Dezember sollen die Gesellschafter-Anteile für das Diakonissen-Krankenhaus an die BBT-Gruppe übergehen, die Ende vergangenen Jahres auch das Theresienkrankenhaus und die zugehörige St. Hedwig-Klinik übernommen hat. „Wir geben das Diakonissenkrankenhaus in gute Hände“, so Günter Geisthardt, Theologischer Vorstand des Speyerer Trägers. „Im Verbund der BBT-Gruppe wird es möglich sein, auch angesichts herausfordernder Rahmenbedingungen dem christlichen Auftrag zu tätiger Nächstenliebe in zeitgemäßer Form nachzukommen.“

Arbeitsplätze bleiben erhalten

Im April waren die Pläne beider Häuser öffentlich bekanntgegeben worden (wir berichteten). Zur Begründung hieß es damals, man wolle in Medizin und Pflege fachliche wie wirtschaftliche Synergieeffekte schaffen. Betriebsbedingte Kündigungen solle es nicht geben.

„Wir wissen, dass die vergangenen Monate für die Mitarbeitenden beider Krankenhäuser nicht einfach waren“, werden in der Pressemitteilung Karlheinz Burger, Kaufmännischer Vorstand der Diakonissen, und Matthias Warmuth aus der Geschäftsführung der BTT-Gruppe zitiert. Viele Fragen habe man erst intern klären müssen. Nach wie vor gelte: „Alle bestehenden Dienstverhältnisse bleiben erhalten.“

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