Mannheim

Soziales Bülent Ceylan spendet 10 000 Euro für „Radio Rumms“

Komiker bringt Kinder zum Jubeln

Archivartikel

Bei der großen Feier zum Zehnjährigen von „Radio Rumms“ kann Schirmherr Bülent Ceylan nicht dabei sein – dafür hat er sich als Gast jener Donnerstag-Sendung angekündigt, die junge Patienten für kranke Mädchen und Jungen machen. Und weil dem Comedian Lachen auch und gerade in schwieriger Zeit am Herzen liegt, bringt er eine Überraschung mit, die er zum Ende der fröhlichen Fragerunde raushaut: Bülent Ceylan und seine Stiftung unterstützen das auf Spenden angewiesene Kinderklinikradio mit tausend Euro pro Jubeljahr. Klar, dass ob der angekündigten 10 000 Euro Jubel ausbricht.

In dem kleinen Studio, das der Unikinderklinik angegliedert ist, herrscht drangvolle Enge. Zwei der Jung-Reporter sind mit ihren Infusionsständern gekommen. In der Luft knistert Spannung. Natürlich hat sich die etwas andere Redaktion gemeinsam mit Frauke Hess, Profi-Moderatorin von Anfang an, auf den Promi-Gast vorbereitet. Dass er mit Fragen gelöchert wird, das kennt Bülent Ceylan – schließlich besucht er Radio Rumms regelmäßig. Und dann erzählt er auch, wieso er 2009 die Schirmherrschaft übernommen hat. „Weil ich gut finde, wenn Kinder zwischendurch ihre Krankheit vergessen können.“

Der Komiker verrät bereitwillig, dass er gern Kartoffeln mit Quark isst, aber auch Schnitzel mag. Dass seine Mama sein erstes Publikum war und ihm das Talent, andere zum Lachen zu bringen, in der Schule geholfen hat – „da war ich nämlich Außenseiter“. Natürlich darf ein verbaler Mini-Auftritt des „Monnemer Türk“ nicht fehlen. Der lockere Star mit dem langen Haar als Markenzeichen gibt auch sein größtes Hobby preis: „Ich bin gern Papa!“ Eine ganz spezielle Frage hat der Sechsjährige mit dem Piratentuch auf dem haarlosen Kopf und den aufgefädelten „Mutperlen“, die bei seinen Behandlungsprozeduren zusammengekommen sind: Weil Marquise Clown werden möchte, erkundigt er sich, wie das mit dem zielsicheren Tortenwerfen vor sich geht. „Da kenn ich mich nicht aus“, gesteht Bülent. Dafür berichtet er von seiner Erfahrung als Engel – von wegen federleicht. Bei der ProSieben-Maskerade sei es ganz schön anstrengend gewesen, mit 30 Kilo schweren Flügeln einen beschwingten Himmelsboten zu mimen.

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