Mannheim

Reiss-Engelhorn-Museen Förderer stiften Dinosaurier-Schädel / Ausstellung bis 10. März 2019

Kopf des gefährlichen Tyrannosaurus zum Streicheln

Archivartikel

Mannheim.Er konnte ganz kräftig zubeißen. Seine bis zu 26 Zentimeter langen Zähne waren seitlich gezackt wie ein Messer. Aber ab kommenden Donnerstag kann man den einst so gefährlichen Tyrannosaurus rex, den König der Saurier, im Museum Weltkulturen der Reiss-Engelhorn-Museen (Rem) sogar sanft streicheln – zumindest einen Kunststoff-Abguss von einem Fund in den USA. Er gehört zur neuen Mitmach-Ausstellung „Einfach tierisch! Spaß mit Dino, Panda & Co.“

Derzeit schlüpfen die Dinos in den Reiss-Engelhorn-Museen nicht aus dem Ei, sondern aus der Transportkiste. Und danach darf man sie, ganz im Gegensatz zu anderen Museumsexponaten, anfassen. Flugsaurier, Meeressaurier und Stegosaurus sowie Leopard, Pandabär, Delphin, Tiger, Löwe, Mammut, Wildschwein, Papagei oder Drache, teilweise bis zu sech Meter lang und 3,60 Meter hoch, sind aber meist Bilder. Sie wurden zweidimensional gemalt, durch trickreiche Gestaltung entsteht beim Fotografieren jedoch ein überraschender 3D-Effekt.

Exponat bleibt im Museum

Denn darum geht es: Die Ausstellung soll eine spielerische Foto- und Mitmachreise sein für große und kleine Besucher. „Ein großer Bilder- und Fotospaß, spannende Infos, interessante Objekte und jede Menge zum Sehen, Staunen und auch Anfassen, fasst Wilfried Rosendahl, Direktor des Museums Weltkulturen der der Reiss-Engelhorn-Museen, das Konzept zusammen.

Zwar endet die Ausstellung nach knapp einem Jahr, am 10. März – denn es sind Leihgaben. Aber der Schädel des Tyrannosaurus rex ist ein eigenes, Mannheimer Exponat und bleibt da. „Ein gigantischer Zuwachs für unsere Naturkunde-Sammlung“, freut sich Rosendahl über die etwa 26 Kilogramm schwere, 1,40 Meter lange Schädel-Kopie.

Ermöglicht hat das der Fördererkreis für die Reiss-Engelhorn-Museen, der die Kosten von 5000 Euro für den Abguss des Riesenkopfes trägt. „Die Unterstützung der Museumsarbeit ist das zentrale Anliegen des Fördererkreises“, so Vorsitzender Hans-Jürgen Buderer. Für die Mitmach-Ausstellung, engagiere sich der Verein besonders gerne, „da sie sich an Besucher jeden Alters richtet – Kinder, Familien und Erwachsene“, so Buderer. und nachdem der T-Rex-Schädel in der Schau „Einfach tierisch!“ seine Premiere erlebe, solle er danach dauerhaft ein Zuhause in den Reiss-Engelhorn-Museen finden.