Mannheim

Preisverleihung Stiftungen zeichnen Ebert-Schule aus

Lese-Anreize im gesamten Gebäude

Wer die Internetseite der Friedrich-Ebert-Schule (FES) öffnet, sieht den Termin gleich vor sich: Ein „Vorlesetag mit interaktiver Lesung“ wird dort für den 15. November angekündigt. Das Beispiel zeigt: Leseförderung wird an der Grundschule auf dem Waldhof großgeschrieben. Das sehen auch die Mainzer Stiftung Lesen und die Commerzbank-Stiftung so – sie zeichneten die FES am Mittwochabend bei der Verleihung des Deutschen Lesepreises im Berliner Humboldt Carré für den dritten Platz in der Kategorie „Herausragende Leseförderung an Schulen“ aus. Insgesamt 700 Einreichungen hatte es zum Lesepreis gegeben, die FES gehört zu den 16 ausgezeichneten Initiativen und erhält als Preisgeld tausend Euro.

Den Preis entgegennehmen durften FES-Rektorin Ulrike Hartmann und Beate Tilg. „Seit dem Schuljahr 2017/18 haben wir mit hohem zusätzlichem Einsatz den Sachunterricht sprachsensibel in Kleingruppen eingeteilt“, berichtet Hartmann. Leseförderung finde nicht nur in Bibliothek und Klassenzimmer statt, „sondern auch in der Küche, im Technikraum und in der Forscherstation“. Überall schaffe man Anreize zum richtigen Lesen. bhr

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