Mannheim

Rheindamm CDU-Stadtrat kritisiert Regierungspräsidium

Löbel will Alternative

Archivartikel

Der Mannheimer Bundestagsabgeordnete und Stadtrat Nikolas Löbel (CDU) macht Druck beim Thema Rheindammsanierung. Er fordert die Karlsruher Regierungspräsidentin Sylvia Felder auf, in ihrer Behörde darauf hinzuwirken, dass die von Experten benannten Alternativen bei der Sanierung des Dammes zum Zuge kommen. Diese würden den Baumbestand dort überwiegend erhalten. Löbel kritisiert laut Pressemitteilung, dass das Vertrauen der Mannheimer in die Behörde geschwunden sei. Grund sei ein Antwortschreiben des Regierungspräsidiums, das auf etliche Fragen „nicht oder fachlich nur oberflächlich“ eingegangen sei. Alternativen Sanierungsszenarien sei eine Absage erteilt worden – „ohne Begründung, wohlgemerkt“.

Löbel sagt, es sei falsch und nicht vermittelbar, rund 1000 ausgewachsene Bäume für die Sanierung zu fällen. Experten hätten erklärt, dass andere, teuere Verfahren den überwiegenden Teil der Bäume erhalten würden. Löbel bittet Felder deshalb, „Beim Land dafür zu werben, dass mögliche Mehrkosten einen guten Konsens von Hochwasserschutz und Baumschutz in Mannheim allemal wert sind“.