Mannheim

Konversion Stadt kürt Sieger beim Franklin-Steg-Wettbewerb

Mal Holz, mal Stahl

Archivartikel

Ein Projekt – zwei Sieger: Die Stadt hat beim Realisierungswettbewerb für die Fuß- und Radwegebrücke zwischen Franklin und der Vogelstang – der sogenannte Franklin-Steg also – zwei erste Preise vergeben: Prämiert wurden die Knippers Helbig GmbH aus Stuttgart zusammen mit DKFS aus London und das Büro Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI AG aus Stuttgart.

Zwei unterschiedliche Entwürfe

Die beiden Siegerentwürfe gehen vollkommen unterschiedlich an das wichtige Thema Verbindung heran. Bei dem Beitrag des Büros Knippers Helbig handele es sich um eine Holzbrücke, die sich als Landschaftskontinuum verstehe, so die Juroren. Sie verbinde beide Stadtteile miteinander und schaffe auf beiden Seiten hochwertige Freiraum- und Ankunftssituationen.

Das Büro Leonhardt Andrä und Partner zeige eine filigrane und zurückhaltende Stahlkonstruktion, hieß es weiter. Der Beitrag überzeuge durch besondere Einfachheit und Klarheit in der Konzeption. Die Brücke scheine geradezu über der B 38 und dem angrenzenden Columbus-Park zu schweben.

Oberbürgermeister Peter Kurz lobte die konzeptionelle Stärke der Arbeiten. Eine endgültige Entscheidung und Beauftragung werde voraussichtlich Anfang 2021 vorliegen. Der Bau der Brücke ist ab 2022 vorgesehen.

Die Entwürfe der Ingenieurbüros können bis zum 8. Oktober in der Turnhalle der ehemaligen Elementary School in der Wasserwerkstraße besichtigt werden. Die Öffnungszeiten sind Montag und Dienstag von 10 bis 12 Uhr, Mittwoch bis Freitag von 16 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 12 Uhr. 

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