Mannheim

Mannheim: Stadtverwaltung verwarnt 190 Müllsünder

Seit Anfang April kontrolliert die Mannheimer Stadtverwaltung in den neuen Planken auf weggeworfenen Müll - zweieinhalb Monate später zieht die Stadt eine erste Bilanz. Demnach habe man insgesamt 190 Beanstandungen registriert, davon 185 weggeworfene Zigarettenkippen, wie Sicherheitsdezernent Christian Specht in einer Mitteilung zitiert wird. „Wir haben bei der Erhöhung der Bußgelder ganz deutlich gespürt, dass Verschmutzung durch Kleinstmüll im öffentlichen Raum ein Thema ist, das die Bürgerinnen und Bürger bewegt. Viele haben ein Interesse daran, dass der öffentliche Raum sauber gehalten wird", so Specht.

Im Frühjahr hatte die Stadtverwaltung härtere Strafen für Müllsünder eingeführt, um die frisch sanierten Planken zu schützen. Grundlage ist der Bußgeldkatalog des Umweltministeriums, den das Land Baden-Württemberg zum 1. Dezember 2018 geändert hat. Seitdem ist es unter anderem möglich, für Müll in kleinen Mengen Bußgelder in Höhe von bis zu 250 Euro zu verhängen. In Mannheim bewegen sich die meisten Bußgelder in einer Höhe von 75 Euro. Auf den Boden gespuckte Kaugummis liegen bei 100 Euro. Handeln die Verursacher vorsätzlich, ist sogar eine Verdoppelung möglich, also bis zu 200 Euro. „Wir möchten ein Zeichen setzen, dass es kein Kavaliersdelikt ist, einfach etwas wegzuwerfen“, sagte Specht damals. 

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