Mannheim

Fernsehen Schüler vom Ludwig-Frank-Gymnasium unterliegen knapp im Finale

Mannheimer Frösche holen 400 Euro im Tigerentenclub

Es ist alles ein bisschen anders als gewohnt, als es dieses Wochenende beim „Tigerenten Club“ heißt: „Tigerenten gegen Frösche!“. Aufgrund der Corona-Beschränkungen dürfen die Klassen nicht im Studio sein, sondern werden per Videokonferenz zugeschaltet. Julia, Lionel und Vit vom Ludwig-Frank-Gymnasium in der Neckarstadt Ost sind trotzdem hochmotiviert. Im „Frösche-Check“ stellt Moderator Johannes Zenglein die Sechstklässler vor: Julia ist Kunstturnerin im Bundeskader. „Ich trainiere ungefähr 24 Stunden in der Woche“, verrät sie. Lionel liebt Argentinien und ist Torhüter beim Feldhockey. Der dritte im Bunde, Vit, spielt gerne Fußball und ist Rettungsschwimmer.

Der Wettbewerb beginnt mit einem Klassiker des Tigerenten Clubs: „Pantomime! Heute zum Thema Sportarten“, so der Moderator. Die Frösche zeigen vollen Einsatz. Dennoch entscheiden die Tigerenten die Runde für sich. Im nächsten Spiel müssen Schraubenmuttern übereinandergestapelt werden. „Beim Lippenlesen könnt ihr einen Vorsprung erzielen“, erklärt Moderatorin Amelie Stiefvatter. Wenn die Teampaten jeweils die Wörter erraten, die Julia und ihre Gegnerin Alexandra stumm sagen, gewinnt das Team eine „Bonus-Mutter“. Doch die Frösche gehen leer aus,

Das dritte Spiel, Topfschlagen, sorgt aber endlich für den Ausgleich. Lionel leitet sicher an und holt den ersten Punkt für die Frösche. „Super, Lio!“, lobt Johannes. Und die Mannheimer holen weiter auf: Beim Tanzbattle bewertet Club-DJ Max die Performances „Vom Mückenschwarm verfolgt“ oder „Barfuß auf heißem Sand“.

Geld geht ab Krankenhaus

Dann ist Köpfchen gefragt: Beim „Wissquiz“ werden den Kandidaten Fragen aus verschiedenen Kategorien gestellt. Lionel, Julia und Vit wissen sogar, mit welcher Art von Wellen ein Echolot arbeitet: „Schallwellen!“, meint Vit wie aus der Pistole geschossen – die nächste Notbremse für die Frösche. Dann folgt erstmal eine kurze Verschnaufpause, zumindest für die Kandidaten. Die deutsche Rope Skipping-Meisterin Mira Waterkotte zeigt einige Tricks. „Rope Skipping eine Mischung aus Seilspringen und akrobatischen Elementen“, erklärt sie.

Dann geht es in den Klettergarten, wo das letzte Spiel vor dem Finale ansteht: Katz und Maus. Nun zahlt es sich aus, dass die Mannheimer Frösche vier Notbremsen sammeln konnten. Doch in der letzten Kurve fällt ihr Reiter Juri herunter. „Mannheim, liebe Frösche, es tut mir so leid, ich habe alles gegeben!“, entschuldigt er sich. Bei den Tigerenten ist die Freude groß. Das gewonnene Preisgeld von 600 Euro spenden sie in den Jemen an ein Waisenhaus. Doch auch die Mannheimer Frösche gewinnen 400 für einen guten Zweck: Sie unterstützen ein Krankenhaus in Guinea-Bissau.

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